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Alpen-Adria-UniversitätUnibibliothek digitalisiert alte Bestände

Seit zehn Jahren digitalisiert die Universitätsbibliothek unikale Handschriftensammlungen sowie frühe Druckwerke. Die Schriften sind in Volltextsuche online zugänglich.

© KLZ/Markus Traussnig
 

Neben 440 Handschriften, 270 Inkunabeln, 800 Frühdrucken, einer Fragmentesammlung und mehreren Bibliotheksnachlässen besitzt die Alpen-Adria-Universität in ihrer Bibliothek an die 30.000 Werke, die vor 1900 erschienen sind. Das Team rund um Christa Herzog hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bestände an Handschriften und frühen Druckwerken zu digitalisieren. Bereits vor zehn Jahren gab es den Startschuss.

Die Kärntner Landeszeitschrift „Carinthia“ wurde bereits vom 1. Jahrgang 1811 bis 2000 digitalisiert. Zudem wurden unter anderem das Organ „Freie Stimmen“ von 1882 bis 1938 sowie die „Klagenfurter Jesuitenchronik“ digital aufbereitet. 2017 startete man damit, alle vor 1900 erschienenen „Carinthiaca“ online verfügbar zu machen. Die Unibibliothek unterstützt damit die Kärntner Landesbibliografie der Landesbibliothek. In Vorbereitung stehen des Weiteren sieben Zeitungen – darunter die Klagenfurter Zeitung seit 1784 und die Villacher Zeitung seit 1903.

Mit der Digitalisierung sollen die Originale mit ihrem brüchigen Papier geschont und die Zugänglichkeit zu den Werken verbessert werden. Die Handschriften und frühen Druckwerke werden so weltweit und jederzeit online und mit Volltextsuche der Wissenschaft und einer breiten Öffentlichkeit über den Online-Katalog zugänglich gemacht.

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