Die Eisdielen in und rund um Klagenfurt haben nach der langen Winterpause wieder geöffnet – in Anbetracht der milden Temperaturen früher als gewohnt. Und auch in diesem Jahr lassen diese wieder mit neuen Sorten im Repertoire aufhorchen.

Der Eissalon in der Kreuzstraße 13 in Althofen hat bereits Ende Februar sein Geschäft aufgesperrt hat. So bietet der gebürtige Portugiese Antonio Abrantes mit seinem Team täglich 24 (von 120) verschiedene Eissorten an. „Wir haben sowohl die Klassiker im Sortiment wie Erdbeere oder Vanille, aber ebenso gibt es bei uns Lotus, Kaktusfeige oder Schoko-Etna, das bei den Kunden mehr als beliebt ist.“ Der Eissalon ist mittlerweile ein Anziehungspunkt für alt und jung geworden. Und auch weite Wege werden in Kauf genommen. Wie etwa das Ehepaar Irmgard und Julian Oberdorfer, welches für ein Tüteneis einen Abstecher von Metnitz nach Althofen machte. Für eine Kugel Eis zahlt man in Althofen 1,90 Euro.

Auch aus Metnitz kommen die Kunden wie etwa  Irmgard und Julian Oberdorfer,
Auch aus Metnitz kommen die Kunden wie etwa  Irmgard und Julian Oberdorfer, © Wilfried Gebeneter

Wer im Görtschitztal eine Kugel Eis genießen möchte, der geht natürlich zum Gasthof Schattleitner nach Brückl. Geführt wird der Familienbetrieb von Gislinde Breitenhuber, die tatkräftig von ihrem Mann Siegfried unterstützt wird. „Der Betrieb wurde 1960 gegründet und wir machen das jetzt seit 1990”, erzählt Breitenhuber. Jeden Tag stellt Breitenhuber 16 verschiedene Eissorten her. „Die Milch für unser Eis kommt von der Landwirtschaft aus der Region und wird dann bei uns pasteurisiert und weiterverarbeitet. Mehr als 16 Sorten haben in unserer Vitrine nicht Platz, aber dafür wechseln die Sorten täglich”, erklärt Breitenhuber. „Aber die Kundinnen und Kunden mögen auch Amarena, Whisky oder Kinder-Bueno“, erklärt die Gastwirtin. Zwei Euro zahlt man für eine Kugel Eis beim Schattleitner.

Das selbstgemachte Eis von Gislinde Breitenhuber ist ein Renner
Das selbstgemachte Eis von Gislinde Breitenhuber ist ein Renner © Wilfried Gebeneter

Ein Blick in die Herzogstadt St. Veit zeigt, dass sämtliche Eisverkäufer im guten Einvernehmen miteinander sind – die Kugel kostet fast überall gleich viel. Gleich am Unteren Platz befindet sich die Konditorei Hahn. Hier wartet man gespannt auf eine neue Investition, welche in Kürze eintreffen sollte. „Wir haben nämlich eine neue Vitrine für unser Eis bestellt. Sie sollte, hoffentlich, noch diese Woche ankommen“, erzählt Hausherr Fabian Röck. Sobald diese eintrifft, können 12 verschiedene Sorten angeboten werden; alle sind selbstgemacht.

Was die Sorten betrifft, so möchte man es klassisch halten. „Wir machen keine außerordentlich exotischen Sorten, aber das, was wir machen, machen wir ehrlich“, sagt Röck überzeugt. „Bei mir spielt mehr die Ingredienz eine Rolle. Wir überzeugen mit richtig guten Zutaten und dem österreichischen Handwerk.“ Es ist daher nicht überraschend, dass man Röck im Sommer durch die Erdbeerländer streifen sieht, um seine Zutaten zu besorgen. Hergestellt wird natürlich alles selbst. „Von meiner Frau“, erwähnt Röck. Besonders beliebt ist in der Konditorei zum Beispiel der Eiskaffee. Eine Kugel Eis kostet bei ihm zwei Euro.

Für die Kugel zahlt man in der Konditorei Hahn zwei Euro
Für die Kugel zahlt man in der Konditorei Hahn zwei Euro © KLZ / Dorian Wiedergut

Am Herzog-Bernhard-Platz wird es italienisch, wenn man in die „Ital-EisGianni. Gelateria Benimo Tradizionale“ von Maurizio Benimo eintritt. 20 verschiedene Sorten werden geboten und bereits beim Eintreten lachen viele bunte Farben aus der Eisdiele entgegen. Von Azurblau bis zum Violett reichen sie und genau so umfangreich wie das Farbspektrum sind auch die Sorten. „Ich habe Klassiker und Exoten. Im Sommer biete ich jeden Tag zwei neue Sorten an“, sagt Chef Benimo. „Bei mir ist alles hausgemacht und richtig italienisch.“ Seit zwei Wochen bietet er bereits sein Eis an und es wird, bei sonnigem Wetter, auch schon gut angenommen. Zwei Euro kostet bei ihm die Kugel Eis.

Maurizio Benimo in seiner Gelateria
Maurizio Benimo in seiner Gelateria © KLZ / Dorian Wiedergut

Ebenfalls am Herzog-Bernhard-Platz befindet sich das City-Cafe Suntinger. Hier möchte man spätestens ab Ostern mit dem großen Eissortiment und auch den opulenten Eisbechern loslegen. Wer schon jetzt eine kühle Erfrischung möchte, für den gibt es die Sorte Vanille. „Das Hauptprodukt für unseren Eiskaffee“, sagt Chef Armin Suntinger. Besonders beliebt sind natürlich die Klassiker, wie Vanille, Erdbeere, Schoko und Nuss. „Was uns besonders macht und worauf wir Wert legen ist die hohe Qualität.“ Zirka 16 Sorten umfasst das Sortiment von Suntinger, eine Kugel kostet bei ihm zwei Euro.

Besonders beliebt sind bei Suntinger die großen Eisbecher
Besonders beliebt sind bei Suntinger die großen Eisbecher © City-cafe Suntinger

Am Hautplatz findet man die Konditorei Holzmann. Auch hier findet man allerhand Eissorten. Beliebt sind die klassischen, wie Erdbeere, Schokolade und Vanille. Alles ist natürlich selbstgemacht. „Wir haben insgesamt 17 Sorten und es wird immer wieder durchgewechselt“, erklärt Inhaber Alexander Motschiunig. Seit zwei Wochen wird das Eis bereits angeboten und wenn das Wetter mitgespielt hat, wurde auch fleißig konsumiert. Bei der Konditorei Holzmann zahlt man 1,90 Euro pro Kugel Eis.

In der Konditorei Holzmann zahlt man 1,90 Euro pro Kugel
In der Konditorei Holzmann zahlt man 1,90 Euro pro Kugel © KLZ / Dorian Wiedergut

Etwas versteckt in der Postgasse, aber nicht weniger köstlich, findet sich der Eissalon Arlecchino von Jürgen Müllers. 22 verschiedene Sorten stehen zum Angebot. Darüber hinaus gibt es auch noch exklusive Angebote, wie zuckerfreies oder veganes Eis. Was die Sorten betrifft, so wechselt das Angebot stetig. Hergestellt wird alles selber. „Ich habe mein eigenes Labor und da kann man mir auch durch eine Glastür zusehen“, meint Müllers. Öffnen möchte er auf jeden Fall bis Ostern, vermutlich am 3. April. Eine Kugel Eis kostet zwei Euro.

Jürgen Müllers bietet sein Eis für zwei Euro an
Jürgen Müllers bietet sein Eis für zwei Euro an © Mittinger