Schüler und Schülerinnen aus Volksschulen in ganz Tirol nahmen teil – und jetzt stehen die Bezirkssieger und Bezirkssiegerinnen des Geschichtenwettbewerbs fest. Unter dem Motto „Wenn Moritz Murmel träumt – Geschichten von Mut und Freundschaft“ waren Viertklässler aus dem ganzen Land eingeladen, ihre Texte beim Tiroler Vorlesetag einzureichen. „Unsere Sieger haben sich gegen 1000 teilnehmende Kinder aus 52 Volksschulen durchsetzen können. Mit Fantasie, Kreativität und einem beachtlichen Sprachgefühl haben sie bewiesen, was für ein Ideenreichtum in ihnen steckt“, freuen sich Landeshauptmann Anton Mattle und Bildungslandesrätin Cornelia Hagele.

Die jungen Schreibtalente zeigten sich kreativ und haben das Murmeltier Moritz Murmel auf fantasievolle Reisen geschickt: als Bergsteiger bei seinem ersten alpinen Abenteuer, als Retter des Waldes gemeinsam mit seinen Freunden, auf Schatzsuche in einer Bärenhöhle oder im mutigen Kampf gegen einen Adler. „Wir wollen das Schreiben bewusst in den Vordergrund rücken. Gemeinsam mit ihren Klassenlehrern haben die Kinder Ideen entwickelt. Indem sie sich eigene Geschichten ausdenken, verbessern sie ihre Sprachkompetenzen, Schreibfertigkeiten und Reflexionsfähigkeiten“, sagt Hagele.

Geht das Schulfest nach Osttirol?

Unter den ausgezeichneten Nachwuchsautoren befindet sich auch ein junges Osttiroler Schreibtalent. Mia Wendelin, sie besucht die vierte Klasse der Volksschule Nußdorf, überzeugte mit ihrer Geschichte „Moritz Murmel, das mutige Murmeltier“. Bereits nächste Woche gibt das Land Tirol die beste Geschichte des Landes bekannt. Die Gewinnerschule darf sich auf ein großes Fest rund um den Vorlesetag freuen. Die 27 besten Nachwuchsgeschichten erscheinen zudem im neuen „Tiroler Vorlesebuch“.