Es ist ein 14-Millionen-Euro-Projekt, das „bewegt“: Alleine 100.000 Kubikmeter Material müssen abtransportiert werden, 40.000 Kubikmeter Wasserbausteine kommen neu dazu. All dies dient vornehmlich dem Hochwasserschutz an der Isel inmitten von Lienz. Seit zwei Jahren wird gebaggert, gerade startet der dritte und letzte Bauabschnitt. Finanziell stemmt der Bund mit 11,8 Millionen Euro den größten Teil, die Stadtgemeinde muss rund 2,1 Millionen Euro aufbringen, wobei ein Großteil förderbar ist. Die nicht förderfähige Summe wächst nun aber einerseits an – und ist gleichzeitig an anderer Seite nicht so niedrig wie gedacht. Es war ein komplexer Zahlenparcours, durch den sich Bürgermeisterin Elisabeth Blanik (SPÖ) bei der jüngsten Gemeinderatssitzung hangelte.
444.500 Euro Kosten
Hochwasserschutz an der Isel wird für Lienz teurer
Die nicht förderfähigen Kosten für die Stadt fallen höher aus als gedacht – auch aufgrund eines „Kommunikationsfehlers“. Die Sonnenlounge wird dafür günstiger.
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