AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

KärntenWeisung aus Rom: Prüfbericht zum Bistum darf nicht öffentlich werden

Für Dienstag angesetzte Pressekonferenz zum Prüfbericht des Bistums aus der Ära von Bischof Schwarz musste nach Weisung aus Rom abgesagt werden. Administrator Guggenberger ist fassungslos über die Vorgehensweise.

Jetzt weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Ihr Testabo beinhaltet:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel lesen
  • Tägliches E-Paper lesen
  • Smartphone-App uneingeschränkt nützen
  • Test endet automatisch nach 4 Wochen
Im Bischöflichen Palais hätte der Prüfbericht präsentiert werden sollen © KK
 

Es ist der nächste Knalleffekt in der Katholischen Kirche Kärnten. Nach monatelangem Durchleuchten, auch mit Unterstützung eines Wirtschaftsprüfers, hätte Dienstag Vormittag der Abschlussbericht der Arbeitsgruppe Bistum der Öffentlichkeit präsentiert werden sollen. Es ging um wirtschaftliche wie personelle Schieflagen der Ära Alois Schwarz, der im Sommer als Diözesanbischof von Klagenfurt nach St. Pölten wechselte. Diözesanadministrator Engelbert Guggenberger, der bis zur Ernennung eines neuen Bischofs die Diözese leitet, hatte bereits zur Pressekonferenz für Dienstag 11 Uhr ins Bischöfliche Palais eingeladen. Der neuen Kirchenspitze mit Guggenberger, Gerhard Kalidz und Jakoub Ibounig geht und ging es um größtmögliche Transparenz und das Wiedererlangen von Glaubwürdigkeit der Kirche.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

47er
0
11
Lesenswert?

Ich habe diese Versetzung des Bischofs nach St.Pölten als Flucht angesehen.

Allein der Gehalt und die weiteren Privilegien dieser sogenannten "Bischofsvertrauten" hat mir einiges zu Denken gegeben, die Auflösung dieses Vertrages ist eine Schande. Was soll man aber von dieser Kirche anderes erwarten als Vertuschung und Scheinheiligkeit, sind doch die ehemaligen Missbrauchsvorwürfe aller Beteiligten auch nicht reel geklärt worden. Selbst der jetzige Papst fühlt sich im Pomp von Rom nicht wohl.

Antworten
GordonKelz
0
3
Lesenswert?

GENAU DAS....

...war es auch !
Gordon Kelz

Antworten
Mockingjay1
1
26
Lesenswert?

Männer, zeigt Mut und habt keine Angst!!

Veröffentlicht den Bericht trotzdem - lasst euch von Rom nicht mundtot machen... wir sind im 21. Jahrhundert nicht im Mittelalter; die Christen in Kärnten werden diesen Mut schätzen!

Antworten
helmutmayr
0
2
Lesenswert?

Es kann jeder

austreten. Die Kirche war noch nie transparent aufgestellt. Es geht um Macht und Geld.
Man kann nur froh sein, dass bei uns zumindest theoretisch, Staat und Kirche getrennt sind. Dass es immer noch das Concordat gibt und dieses noch nicht aufgekündigt wurde zeigt, wie mächtig die Kirche noch immer ist. Nicht einmal die SPÖ hat das je in Erwägung gezogen. Eines muss man den Burschen aber lassen: sie sind nachhaltig organisiert. Und das geht sicher nicht basisdemokratisch. Drum ist s wies es ist.

Antworten
joschi41
1
29
Lesenswert?

Aufgezeigt

Bischof Schwarz wurde bei seiner Versetzung nach NÖ in Kärnten mit allem Pomp, den die Kirche und die Politik zu bieten haben, verabschiedet. Mir ist nur eine Stimme in Erinnerung, die diesen Vorgang öffentlich kritisierte und eine Provokation nannte. Ein pensionierter Kirchenangestellter (E. Mahlknecht) war so mutig und nannte das Kind beim Namen. Ob er dafür intern gescholten wurde?

Antworten
mrbeem02
3
15
Lesenswert?

AUSTRETEN IST KEINE ALTERNATIVE

Klar ist es ein totales Unding, dass es in der Kirche so etwas wie ein Mensalgut gibt, dass faktisch ohne jeder Kontrolle und Informationspflicht dem Bischof sozusagen als Privatschatulle zur Verfügung steht, gibt. Man munkelt ja bereits seit langem, daß schon unter Kapellari dieses Mensalgut massiv ausgedünnt wurde. Schwarz hat wenigstens das Geld zumindest zum Teil für sein körperliches Wohlbefinden, und sein körperliche Pflege und seine Freizeitbeschäftigung verwendet. Wie wird er in Sankt Pölten darben müssen!
Aber ich bin mir sicher, dass die Gremien, in denen die Laien etwas zu sagen haben, sich bereits mit einer kollektiven Amtsniederlegung beschäftigen, um so ihren Protest auszudrücken.
Die vatikanische Bürokratie ist doch dasselbe Unding, wie unsere Bürokratie im gesamten Österreich.

Antworten
eko
0
4
Lesenswert?

Das Problem ...

... waren die Hasen. Ein Hase reicht normalerweise!?!

Antworten
joschi41
1
24
Lesenswert?

Wildwuchs

Das schlimme an diesem Veröffentlichungsstop ist, dass dadurch den wildesten Spekulationen Tür und Tor offen stehen. Die ersten Reaktionen lassen nichts Gutes erwarten, zumal die Menschen immer mehr erkennen, dass das römische Zentrum mit der veränderten Welt des 21. Jh nicht mehr zurecht kommt.

Antworten
lupinoklu
2
21
Lesenswert?

Aber die Kirche ist eine ehrbahre Institution!

Gut, man macht den Prüfbericht nicht öffentlich, genau wissend warum -

aber die Kirche ist eine ehrenwerte Glaubensgemeinschaft

Nicht wenige Priester geben ihren Beruf auf, den sie seinerzeit als Berufung angesehen haben-

aber die Kirche ist eine ehrenwerte Glaubensgemeinde.

Es tauchen immer wieder Tatsachen auf, dass das Naheverhältnis zwischen Priestern und ihren Schäflein über das normale Maß hinausgeht -
aber die Kirche ist eine wahrhaft tugendliche Glaubensgemeinde!

So ließe sich das noch mit unzähligen Fakten noch lange weiter dokumentieren.
Als bereits seit mehr als 30 Jahren verlorenes Schaf dieser ehrenwerten Glaubensgemeinschaft überlasse ich als gläubiger Christ es jedem Leser, sich von dieser Glaubensgemeinschaft sein eigenes Bild zu machen

Antworten
ulrichsberg2
4
23
Lesenswert?

Keine Sternstunde der Transparenz.

Die Katholische Kirche in Kärnten liegt in ferngesteuerter Ohnmacht aus Rom.
Schon aus Luthers Zeit-Wende - haben diese Kirchen-Oberen nichts gelernt, Skandale ausgelebt und vieles mehr vertuscht.
Dieser Zustand ist unerträglich und nicht mehr hinnehmbar.
Wegen dieser skandalösen Zustände und wegen einer persönlich erlebten Betroffenheit durch einen Bischof, bin ich schon vorher aus dieser Kirchengemeinschaft ausgetreten.

Antworten
joschi41
0
21
Lesenswert?

Eingeholt

Zuerst waren die Diözesanen fassungslos, weil das Domkapitel wegschaute und still hielt, obwohl es immer wieder "stichhältige Gerüchte" gab. Wen wundert es, dass die Fassungslosigkeit jetzt die Herren in der Mariannengasse eingeholt hat.

Antworten
acdc157
2
21
Lesenswert?

Austritt und Kündigung

Obwohl das Eine mit dem Anderen ursächlich nicht zusammenhängt, ist heute aufgrund des Umstandes, dass kirchlicherseits offensichtlich eine glatte Vertuschung beabsichtigt wird, mein Entschluss vollständig gereift, aus dieser katholischen Kirche unverzüglich auszutreten. Auch wenn es nur bei einem Versuch bleiben sollte, bleibe ich dabei. Andererseits werde ich auch mein Abonnement der Kleinen Zeitung fristgerecht kündigen, da bestimmte Berichterstattungen in diesem Medium von der Kommentarfunktion ausdrücklich ausgenommen sind. Wovor fürchtet man sich? Vor der Wahrheit? Vor der "Volksmeinung"?

Antworten
KarlZoech
0
29
Lesenswert?

Der Inhalt dieses Prüfberichtes über die Machenschaften des vormaligen Kärntner Bischofs Schwarz stinken offenbar so sehr zum Himmel, dass einige Würdenträger in der Kurie in Rom die Voröffentlichung dieses Prüfberichtes verhindern wollen!

Doch das geht heute gar nicht mehr! Jeder r.k. Christ, jede(r) Kirchenbetragszahler(in), die Öffentlichkeit als solche hat ein Recht darauf, zu wissen, was da in den letzten Jahren in der Diözese Gurk-Klagenfurt vorging!

Wäre alles astrein gewesen, was unter Bischof Schwarz da ablief, hätte die Kurie in Rom sicher nichts dagegen, diesen Prüfbericht zu veröffentlichen. Da die "Römer" jedoch keine Öffentlichkeit wollen, so kann man messerscharf schließen, dass da viele Leichen im Keller des Herrn Bischofs Schwarz zu finden sind.

Es ergeben sich folgende Fragen:
- Warum wurde Herr Schwarz, in Vorahnung dessen, was da in Kärnten abgelaufen ist, auch noch zum Bischof von St. Pölten gemacht, anstatt ihn in die Wüste zu schicken?
- Weiß Papst Franziskus selber von den Machenschaften in Kärnten?
- Steht Papst Franziskus selber hinter der römischen Weisung, diesen
Prüfbericht nicht zu veröffentlichen?
- Was alles lassen sich die Kärntner Katholiken, was lässt sich
die Öffentlichkeit gefallen?

Antworten
joschi41
1
31
Lesenswert?

VERSETZUNG

Es ist gelebte Realität, dass Priester bei Unregelmäßigkeiten (zB. Zölibat) in eine andere Pfarre oder auch Diözese versetzt werden und dort weiter machen. Die Versetzung eines Bischofs ist neu.

Antworten
Sicherheitsfachkraft
0
2
Lesenswert?

Würde bitte der Strichler/Neinsager erläutern, welcher Bischof schon versetzt wurde, wenn er den Kommentar on joschi41 mit NEIN anmerkt????

Ich bitte höflichst darum, Du wirst Dich aber sicherlich nicht trauen, weil einmal klicken ist nie und nimmer Deine Meinung, nur ein blöder Klick.
DANKE

Antworten
jg4186
1
17
Lesenswert?

Schade

Schade, die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar.
Obwohl ich mir dann wieder denken, ob da nicht allzu schnell von der jetzigen Leitung von Pressekonferenz und Öffentlichkeit gesprochen wurde. Immer und überall, nehme ich an, wird vorher die vorgesetzte Behörde informiert. Das geschieht jetzt. Wie es weitergeht, was dran ist an der Vorverurteilung, das werden wir dann noch sehen, meine ich.

Antworten
eko
0
23
Lesenswert?

Das sind

„Süditalienische“ Methoden😦

Antworten
KarlZoech
2
15
Lesenswert?

@ eko: Die römische Kurie ist teilweise ärger als die Mafia!

Papst Franziskus hat da also noch sehr viel "Mist in der Kurie in Rom auszumisten"!
Es wohnt und isst wohl aus mehreren guten Gründen im Gästehaus St. Marta; unter anderem ist er unter mehr anderen Menschen sicherer als in den päpstlichen Gemächern, auch fällt es dort wohl viel schwerer, ihm "spezielle Mahlzeiten" unterzujubeln.

PS. Die Formulierung von "in der Kurie ausmisten" stammt nicht von mir, sondern von Kardinal Schönborn, ausgesprochen vor seiner Abreise zum letzten Konklave.

Antworten
joschi41
0
0
Lesenswert?

AUFRUF

Alle, die den Kirchenbeitrag 2018 noch offen haben, rufe ich auf, diesen bis auf Weiteres nicht zu leisten.
Setzen wir ein Zeichen gegen die kalte Macht der Zensur !

Antworten
93113eaa11bb199c98ff40568e24619c
37
12
Lesenswert?

Lassen wir die Kirche mal im Dorf!

Wer so wenig Bindung an die Kirche und den Glauben hat, dass er bei jedem Lüfterl austritt, der soll halt gehen …
Schade ist es um jede und jeden Einzelnen der geht, denn wenn Kritiker gehen, dann kann es nie zu Reformen kommen.
Aber es ist halt so modern, über die Kirche, den Staat, die EU, die Firma, etc. zu schimpfen und zu quängeln.
Besser wäre zu überlegen, wo man ansetzen kann, dass es zu Verbesserungen oder Reformen kommt.
Also bitte: Abwarten was herauskommt und mal sehen, die "der Chef" darauf reagiert …

Antworten
silviab
2
27
Lesenswert?

Verbesserungen und Reformen

kommen auch durch Öffentlich-Machen diverser Machenschaften zustande. Vertuschung fördert das Schimpfen und Quängeln! Und, im Kleinstaat vom Chef, sprich Vatikan geht es auch drunter und drüber und es wird fröhlich vertuscht!

Antworten
9ed969fc260542065d6f7a2d7b76d357
4
4
Lesenswert?

rot

ach du bist der Rotstrichler hier ;-)

Antworten
silviab
6
34
Lesenswert?

Kärntner

zusammen halten und aus der Kirche austreten. Oder einfach weniger einzahlen. Viel ist nicht sichtbar - außer Lug, Trug und Scheinheiligkeit. Da bemühen sich drei ehrenwerte Kirchvertreter um Aufklärung und werden dann von Rom zurück gepfiffen. Auch wenn mein jährlicher Kirchenbeitrag für die Kirche nur Peanuts sind/ist, für mich ist das relativ viel, was ich da in die Luft schieße. Für alle Leistungen in der Kirche/Pfarre wird extra kassiert..... Mein Dauerauftrag wird auf alle Fälle storniert!

Antworten
imker1
3
30
Lesenswert?

Kirchenaustritt

Da wird es einfach der Kirchenaustritt sowas von verlogen man braucht sich nicht wundern das viele nichts mehr mit diesen verein zu tun haben wollen es ändert sich nichts sie machen einfach weiter...

Antworten
pepiklachl
4
30
Lesenswert?

Weihrauchnebel

Tja was soll man von einer weihrauchvernebelten römischen
Bischofskongregation anderes erwarten. Die Säulen des Vatikans sind eben zu hoch um über den Rand zu sehen.
Darum die jahrhundertelange Strategie: Gosch´n halten, Hände falten! (Oder umgekehrt)

Antworten
GordonKelz
2
20
Lesenswert?

BRAUCHE ....

...dazu wohl keine Worte verlieren !
Gordon Kelz

Antworten
 
Kommentare 1-26 von 41