AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Dach beschädigtFeuerwehr musste eigenes Rüsthaus retten

Die Feuerwehr Köttmannsdorf war während des Unwetters auch in eigener Sache im Einsatz. Bürger sagten den Kameraden der Feuerwehr Feistritz für ihre Unterstützung kulinarisch Danke.

Die FF Köttmannsdorf reparierte das Dach des Rüsthauses provisorisch © FF Köttmannsdorf
 

Arbeitsreiche Tage liegen hinter den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren im Bezirk Klagenfurt-Land. Vor allem die orkanartigen Sturmböen haben den Feuerwehrleuten zahlreiche Einsätze beschert.

In der Gemeinde Köttmannsdorf arbeiteten 30 Kameraden in 25 Stunden 21 Einsätze ab. Dazwischen mussten die Feuerwehrleute in eigener Sache Hand anlegen. "Der anhaltend starke und böige Wind hatte am Sonntag das Dach des Rüsthauses im Firstbereich beschädigt. Die Blechverkleidung wurde verbogen", sagt Kommandant Oswald Murisciano. Die Feuerwehrleute richteten das Dach provisorisch. Jetzt ist die Versicherung am Zug.

Mit der Beseitigung von Sturmschäden war auch die Feuerwehr Feistritz im Rosental beschäftigt. Am Dienstag stürzte ein Baum auf den Speisesaal des Altenwohnheims und Pflegeheims Valentina in Feistritz. Dort ist zum Glück nichts passiert. Einen umgestürzten Baum galt es auch vom Dach des Billa-Marktes in Feistritz zu entfernen. Als Dankeschön für das rasche Eintreffen spendierte Filialleiter Werner Ottowitz den Kameraden ein Frühstück: "Das ist selbstverständlich. Sie waren so rasch zur Stelle", bedankt er sich. Auch die Köchin des örtlichen Kindergartens zeigte ihre Dankbarkeit mit einem Mittagessen. "Sie helfen immer, ohne mit der Wimper zu zucken. Ich habe das gerne gemacht", sagt Beate Klemenjak. Thomas Lausegger, Chef des gleichnamigen Gasthauses, lud auf das Abendessen ein.

Zu Mittag gab es für die FF Feistritz überbackene Hendlbrust Foto © FF Feistritz im Rosental

Jener Bereich, für den die FF Glainach-Tratten zuständig ist, ist laut Kommandant Herbert Grabner "dieses Mal ziemlich verschont geblieben". Unter anderem waren die Kameraden in Glainach an der Drau im Einsatz, wo das Fährhaus der Valentinsfähre 30 Zentimeter unter Wasser stand. Mit Sandsäcken wurde im Vorfeld versucht, das Wasser abzuhalten. Das hat nicht funktioniert. "Das Wasser ist zum Glück zurückgegangen. Jetzt reinigen wir", sagt Fähren-Koordinator Josef Czerny. Die Strömung war sehr stark. Die Befürchtungen waren groß, dass das Fährhaus Opfer der Fluten werden könnte. Auch beim Hochwasser im Jahr 2012 war der Verein mit dieser Situation konfrontiert.

Für morgen sind wieder Niederschläge angesagt. Bei den Draukraftwerken im Bezirk Klagenfurt-Land, Feistritz, Ferlach und Annabrücke, wird es laut Verbund-Sprecher Robert Zechner zu keinen problematischen Situationen kommen. "Durch die Kraftwerkskette ist ein Schutz geboten."

An der Drau wurde das Fährhaus der Valentinsfähre geflutet Foto © Valentinsfähre

Der Verein postete auf seiner Facebook-Seite ein Video von der Lage:

 

 

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren