„Voriges Jahr haben wir uns verlobt. Jetzt wird geheiratet.“ So blumig umschrieb Kärntens Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ) am 14. Juli 2017 die Grundsatzvereinbarung der „Krankenhaus-Ehe“. Bis 2021 werde das Unfallkrankenhaus Klagenfurt auf das Klinikum-Gelände der Kabeg übersiedeln und dort ein Kompetenzzentrum für schwer und lebensgefährlich verletzte Traumapatienten errichten. Kosten von 60 Millionen Euro wurden genannt, ein jährliches Einsparungspotenzial von zwei Millionen Euro pro Haus.
Ungewisse Zukunft
Krankenhaus-Ehe in Kärnten droht zu platzen
Inzwischen scheint nur eine abgespeckte Form des Traumazentrums am Klinikumgelände realistisch. Entscheidung bis Jahresmitte.
© Kabeg/Steinthaler Martin