Am Mittwoch wurde am Landesgericht Kärnten ein Betrugsfall neu aufgerollt. Die Strafen eines Grazers und seiner Partnerin wurden reduziert. Schon im Oktober letzten Jahres mussten sich der 31-Jährige und die 28-Jährige wegen schweren Betrugs vor Gericht verantworten, später wurde der Fall vom Obersten Gerichtshof an das Landesgericht Kärnten zurückgewiesen. Der 31-Jährige hatte im Sommer 2024 über 70.000 Euro von einem Pensionisten in Kärnten erbeutet. Der Modus Operandi der Tat ist nicht neu und als „Polizeitrick“ bekannt. Mit Schockanrufen vermeintlicher Polizisten sollen Menschen dazu gebracht werden, Geld, Wertsachen oder persönliche Daten herauszugeben. Die Drahtzieher sitzen meist im Ausland, die Abholer, also jene Personen, die die Beute entgegennehmen, haben oft keine greifbaren Verbindungen zu den höheren Ebenen.