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Kopenhagen

Gourmet-Tempel "Noma" schließt und zieht auf Bauernhof

Das "Noma" in Kopenhagen, eines der weltbesten Restaurants, schließt Ende 2016 vorübergehend seine Pforten und zieht auf einen Bauernhof. Gründer Rene Redzepi will seine eigene Farm.

Koch und Gründer Rene Redzepi © AP
 

Das weltberühmte Kopenhagener Restaurant "Noma" schließt Ende nächsten Jahres seine Pforten - um auf einen Bauernhof nahe der Hippie-Insel Christiania umzuziehen. "Für ein Restaurant von dem Kaliber macht es doch Sinn, eine eigene Farm zu haben", sagte Noma-Gründer Rene Redzepi der "New York Times" am Dienstag.

Der Gourmet-Tempel ist derzeit in einem alten Schiffslagerhaus im Hafen der dänischen Hauptstadt untergebracht. Ab 2017 wird in einem umgebauten Lagerhaus aufgetischt. Auf dem Dach wird ein Treibhaus angelegt, so dass es das Gemüse nicht weit auf den Teller hat, wie Redzepi der Zeitung sagte.

Das "Noma" am Hafen in Kopenhagen Foto © AP/Dresling

Das Noma war 2010, 2011, 2012 und 2014 vom britischen Magazin "Restaurant" zum weltbesten Restaurant gekürt worden und ist mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Heuer erlitten allerdings 60 Gäste eine Lebensmittelvergiftung, nachdem sie im Noma gespeist hatten. Dessen ungeachtet ist es weiter fast ein Ding der Unmöglichkeit, einen Tisch zu reservieren.

Kommentare (1)

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Sand2
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Die dänische Landwirtschaft braucht alternative Landwirte, die der dominierenden Salmonellen- und MRSA-Wirtschaft den Rücken kehren wollen. Kann sein, dass Rene Redzepi der zündende Funken sein wird.

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