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Neue Enzyklika"Fratelli tutti": Papst Franziskus und seine Vision von einer geschwisterlichen Welt

Papst Franziskus legt mit seiner Enzyklika „Fratelli tutti“ eine glaubwürdige Sozialutopie vor. Um sie vorzustellen, hat er zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie den skandalgeplagten Vatikan verlassen und ist nach Assisi an Grab seines Namenspatrons gereist.

© AFP
 

Die Reise am Samstag von Rom nach Assisi trug auch Züge einer Erholungsfahrt. Seit Beginn der Corona-Pandemie hatte Papst Franziskus den Vatikan nicht mehr verlassen. Zu gefährlich sind öffentliche Begegnungen für den 83-Jährigen, die Ansteckungsgefahr auch für die Gläubigen angesichts von Covid-19 zu hoch. Zudem waren in den vergangenen Tagen wieder besonders viele negative Nachrichten aus dem Vatikan gedrungen. Der Papst hatte den Chef der Kongregation für die Heiligsprechungen, Angelo Becciu, entlassen und sogar seiner Rechte als Kardinal enthoben. Hintergrund waren schwarze Kassen, Millionengagen bei Immobiliengeschäften des Heiligen Stuhls für dubiose italienische Geschäftsmänner sowie interne Intrigen. Alles in allem schlechte Publicity für den Papst und seine Kirche. Da kam die schon länger geplante Fahrt ans Grab des Heiligen Franz von Assisi an dessen Todestag gerade recht.

Kommentare (3)

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Civium
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Sorelli tutti??

Perche no????

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Vielleicht hätten wir viele Probleme auf der Welt, die wir durch

Religionen zu lösen versuchen, ohne Religionen gar nicht.
Vielleicht wollen die Menschen ja gar keinen Profit erzielen, wenn ihnen die Religionen nicht von Kindesbeinen an einreden, dass man sich ständig verbessern muss und - im Angesicht Gottes - eh nur ein armseliges Würschtel ist.
Vielleicht wären die Menschen areligiös ja zufriedener, weniger gierig und insgesamt freundlicher.
Als Agnostiker hab ich den Vorteil Dogmen als solche zu erkennen, auch wenns noch so schön klingen. Vielleicht ist ein friedliches Nebeneinander ja die gescheitere Lösung? Vielleicht sollen wir gar keine fratelli sein, sondern uns gegenseitig einfach mehr in Ruh lassen.

ReinholdSchurz
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Anstoß zum Nachdenken 🤷🏻‍♂️

In den Archiven des Vatikans gibt es sicherlich bestimmte Aufzeichnungen wie mit einer weltweiten Pandemie umzugehen ist, da die Geschichte über viele solcher Plagen berichtet und oft ansässige Pfarrer und Ordensschwestern und Brüder sich damit befassten und Heilmittel sowie Hygiene Maßnahmen bereit hatten.
Nur jetzt in der Corona Pandemie geht der Klerus auf Tauchstation und versteckt sich vor dem Virus, beten hilft leider nicht, nur erfolgreiche Ärzte und dessen Medizin, vielleicht sollte man in sowas investieren🕵🏻‍♂️