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Dringender Appell Papst fordert Zugang zu Impfstoff auch für Arme

Franziskus rät zu einer "Achtsamkeits-Kultur".

 Papst Franziskus
Papst Franziskus © AFP
 

Papst Franziskus fordert Politik und Wirtschaft dazu auf, in der Coronakrise allen, vor allem den "Ärmsten und Schwächsten", Zugang zu Impfstoffen zu gewährleisten. Das steht in einer neuen Friedensbotschaft, die am Donnerstag vom Vatikan veröffentlicht wurde. Die Botschaft gilt dem Welttag des Friedens, den die Kirche jedes Jahr am 1. Jänner begeht. 2021 steht er unter dem Motto "Die Kultur der Achtsamkeit als Weg zum Frieden".

Die Coronakrise hat laut Papst eine Reihe schon bestehender Krisen verschärft, "die eng miteinander zusammenhängen, wie die Klima-, die Ernährungs-, Wirtschafts- und Migrationskrisen". Umso wichtiger sei es, "füreinander und für die Schöpfung Sorge zu tragen, um eine Gesellschaft aufzubauen, die auf Beziehungen der Geschwisterlichkeit beruht", heißt es in der Botschaft.

Warnung

Franziskus warnte, "dass Konflikte in unserer Welt zur Normalität geworden sind". Er bemängelte, dass viele Ressourcen "für Waffen, insbesondere Atomwaffen, vergeudet" würden. Diese Ressourcen würden dringend anderweitig gebraucht. "Auch dies wird durch globale Probleme wie die aktuelle Covid-19-Pandemie und den Klimawandel deutlich", schrieb Franziskus.

Der Papst rät zu einer Erziehung zu einer "Achtsamkeits-Kultur", angefangen in den Familien, Schulen und Universitäten. Hier komme den Religionen eine wichtige Rolle zu. Ohne eine solche Kultur gebe es keinen Frieden, warnte der Heilige Vater.


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