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Hoffnung auf TrendwendeBesserung der Lage in Italien, Epidemiekurve steigt weniger

Rückgang bei Zahl der Patienten, die Behandlung auf Intensivstation benötigen.

In Italien scheinen die restriktiven Anti-Covid-Maßnahmen der letzten Wochen zu greifen © AFP
 

In Italien scheinen die restriktiven Anti-Covid-Maßnahmen der letzten Wochen zu greifen. Zum vierten Tag in Folge wurde ein Rückgang bei der Zahl der Patienten gemeldet, die Behandlung auf den Intensivstationen benötigten, berichtete der Präsident von Italiens Oberstem Gesundheitsinstitut, Franco Locatelli, bei einer Pressekonferenz am Samstag in Rom. Die Epidemiekurve steige weniger schnell.

Der R-Wert sei gesunken, doch die Zahl der Infizierten, der bei circa 41.000 pro Tag liegt, sei immer doch zu hoch, man könne daher im Kampf gegen die Epidemie nicht nachlassen. Ziel sei, den R-Wert unter 1 zu drücken, um zu verhindern, dass das Gesundheitssystem zu stark belastet werde. Der R-Wert zeigt an, wie viele Menschen eine mit dem Virus infizierte Person im Schnitt ansteckt.

Drei Zonen

Locatelli rief die Italiener zu weiteren Opfern vor den Weihnachtsfeiertagen auf. Auch zu Weihnachten werde man jedoch die Vorsichtsmaßnahmen einhalten müssen, warnte der Experte.

Die Regierung in Rom hatte das Land mit 60 Millionen Einwohnern in der vergangenen Woche in drei Zonen eingeteilt - gelb, orange und rot. Zuletzt galten für mehr als die Hälfte der 20 italienischen Regionen strenge Beschränkungen.

Unterdessen verzeichnete Italien am Freitag einen neuen Höchstwert von knapp 41.000 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden. In dieser Zeit starben 550 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Insgesamt wurden in Italien damit etwas mehr 1,1 Millionen Fälle nachgewiesen. Mehr als 44 000 Menschen starben bereits mit dem Coronavirus. Aktuell liegen etwa 3200 Corona-Patienten den Angaben zufolge auf der Intensivstation.


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