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CoronavirusSpahn erwartet ganzen Winter hindurch Einschränkungen

Selbst wenn nun die Infektionszahlen gedrückt werden könnten, wird das Virus den Alltag auch in den kommenden Monaten bestimmen.

© (c) AFP (TOBIAS SCHWARZ)
 

Gesundheitsminister Jens Spahn stimmt die Deutschen in der Corona-Pandemie auf eine längere Zeit mit persönlichen Einschränkungen ein. Selbst wenn die Zahl der Neuinfektionen mit dem Teil-Lockdown im November wieder gedrückt werde, heiße das nicht, dass ab Dezember oder Jänner überall wieder richtig gefeiert werden könne.

"Das wird nicht funktionieren", sagte der CDU-Politiker am Donnerstag. "Wir müssen es ja miteinander schaffen, durch diesen Winter insgesamt zu kommen, mit Zahlen auf einem niedrigeren Niveau. Deswegen finde ich schon jetzt die Botschaft wichtig: Veranstaltungen mit mehr als zehn, fünfzehn Personen (...) sehe ich in diesem Winter nicht mehr."

Offen zeigte sich Spahn für die Idee von Nordrhein-Westfalen, die Weihnachtsferien etwas früher beginnen zu lassen, um das Fest mit der Familie feiern zu können. "Das ist ein pragmatischer Ansatz." Besonders wichtig sei, dass es für Schulen und Kitas Planbarkeit geben müsse - für Eltern, Kinder, Lehrer und Erzieher. "So was wie im Frühjahr, über Monate geschlossen, aber keiner weiß genau, wann und wie wieder geöffnet wird - das war eine echte, harte Belastung für alle", sagte der Minister.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

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