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Wie tödlich ist das Virus?170.000 mehr Todesfälle während erster Welle

Ob Menschen mit oder tatsächlich am Coronavirus gestorben sind, bleibt noch unklar. Eine Statistik der Todesursachen wird es erst in etwa zwei Jahren geben.

© (c) AFP (PIERRE-PHILIPPE MARCOU)
 

Während der ersten Corona-Welle sind in der Europäischen Union von März bis Juni 168.000 Todesfälle mehr als üblich verzeichnet worden. Diese Zahlen legte die EU-Statistikbehörde Eurostat am Montag in Luxemburg vor. Der Höchstwert wurde in der 14. Kalenderwoche vom 30. März bis 5. April registriert: 36.000 zusätzliche Todesfälle.

Erfasst wurden alle Sterbefälle aus 26 EU-Staaten, also nicht nur Menschen, die an oder mit dem Coronavirus gestorben sind. Eurostat vergleicht die Daten der Kalenderwochen zehn bis 26 mit den Durchschnittswerten der jeweils selben Zeit 2016 bis 2019. Eine Statistik der Todesursachen werde es erst in etwa zwei Jahren geben, sagte eine Eurostat-Sprecherin.

Die höchsten zusätzlichen Sterbezahlen von März bis Juni verzeichnet Eurostat für Spanien, nämlich 48.000. Dahinter folgen Italien mit 46.000 und Frankreich mit 30.000. Das norditalienische Bergamo, das extrem hohe Corona-Infektionszahlen hatte, verzeichnete allein in der zwölften Kalenderwoche vom 16. bis 23. März 895 Prozent mehr Todesfälle als im Durchschnitt der vorangegangenen Jahre.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

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Kommentare (1)
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Mein Graz
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3
Lesenswert?

Geht man nach einigen Usern hier,

sind diese Vergleiche unzulässig - denn manche behaupten, dass eine Über- oder Untersterblichkeit ausschließlich im Jahresverlauf gesehen werden darf.

Und wenn diesen Leuten die Zahlen dann auch noch nicht in den Kram passen, erweitern sie halt den Zeitraum auf 2, 5 oder 10 Jahre...