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CoronavirusAlpin- und Flugpolizei überwacht Tiroler Berge

Bergwanderungen oder Skitouren sollen während der Quarantäne-Phase damit unterbunden werden. Strafmaß von bis zu 3.600 Euro ist möglich.

OBER�STERREICH: LAWINENABGANG MIT F�NF TOTEN AM DACHSTEIN
© (c) APA/MATTHIAS LAUBER
 

Die Tiroler Berge werden im Zuge des Covid-19-Maßnahmengesetzes verstärkt überwacht. Die Alpin- und Flugpolizei werde alpines Gelände kontrollieren, um Bergwanderungen oder Skitouren zu unterbinden, hieß es in einer Aussendung der Tiroler Polizei.

Weil in den nächsten Tagen traumhaftes Frühlingswetter auf die Tiroler zukommen wird, sei davon auszugehen, dass einige Personen diese "Frühjahrsbedingungen" für sportliche Aktivitäten am Berg ausnützen könnten.

Die Bevölkerung solle aber zu Hause bleiben. Wer trotzdem im alpinen Raum angetroffen werde, müsse mit einer Anzeigeerstattung - mit einem Strafausmaß von bis zu 3.600 Euro - rechnen. Im Falle eines Unfalles müssten Rettungskräfte gebunden und bei schweren Verletzungen würden Krankenhauskapazitäten blockiert werden.

Die Exekutive betonte, dass sich der Großteil der Bevölkerung "vorbildlich" an die Verkehrsbeschränkungen halten würde. "Etliche uneinsichtige Personen" gäbe es aber noch.

Update (17.55 Uhr): Flugpolizei "nicht explizit" wegen Covid in der Luft

Flugpolizei bzw. Polizeihubschrauber werden "nicht explizit" für die Überwachung der Maßnahmen im Rahmen des Covid 19-Gesetzes eingesetzt, stellte Tirols Polizeisprecher Manfred Dummer gegenüber der APA richtig. Es würden im Zuge der "tagtäglichen Grenz- und Einsatzflüge" lediglich Auffälligkeiten bzw. Wahrnehmungen an die Alpinpolizei weitergeleitet, die dann einschreite.


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