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#wirtragenmaskeDer große Marktplatz für Schutzmasken

Sie produzieren Masken und suchen Käufer? Wir helfen mit einer neuen Initiative.

 

Knapp 3500 Betriebe aus den unterschiedlichsten Branchen bieten ihre Waren auf unserer digitalen Initiative #regionalkaufen an, jetzt eröffnen wir auf diesem virtuellen Marktplatz quasi ein zweites großes „Standl“. Es geht um Mund-Nasen-Schutzmasken, die ab Montag verpflichtend in den Supermärkten zu tragen sind und schon das Bild im ganzen Land prägen. Es ist ein Aufruf an Näherinnen und Unternehmen, die Masken erzeugen und diese zum Verkauf anbieten wollen. Alle Personen, die Masken nähen, können sich jetzt direkt auf der Werbemarktplattform eintragen und einfach das Kästchen „Mund-Nasen-Maske“ auswählen.

#wirtragenmaske

Alle Leute, die selbst Masken nähen und diese zum Verkauf anbieten, können sich kostenlos unter folgendem Link direkt auf unserer Plattform #regionalkaufen eintragen. Bitte geben Sie alle wichtigen Informationen, Beschreibung der Masken, Kontaktdaten etc. an, sodass Sie von Käufern kontaktiert werden können. Ihr Eintrag wird dann auf kleinezeitung.at/regionalkaufen angezeigt.

Gerne können Sie zusätzlich ein E-Mail senden an marketing@kleinezeitung.at für die Steiermark, für Kärnten marketingktn@kleinezeitung.at mit dem Betreff #wirtragenmaske, mit folgenden Infos:

  • Name, Firmenname (falls vorhanden).
  • Ort/Region. Kontaktdaten (Telefon, Webseite, E-Mail).
  • Wie können Masken bestellt werden?
  • Foto von Masken (wenn vorhanden).
  • Preis

Was kann ein solcher selbst genähter Mund-Nasen-Schutz bringen? Zunächst darf nicht vergessen werden: Der Mund-Nasen-Schutz (MNS) dient dazu, dass infektiöse Tröpfchen nicht so weit geschleudert werden – tragen alle eine Schutzmaske, wird ein gemeinschaftlicher Schutz aufgebaut. Beim Tragen jeglicher Schutzmaske gilt: Der korrekte und dichte Sitz – der MNS muss eng am Gesicht anliegen – ist entscheidend.

Laut Vorgaben der Regierung für den Gang in den Supermarkt dürfen auch selbst genähte Schutzmasken benützt werden: Diese sind zwar kein gleichwertiger Ersatz für zertifizierte, können das Risiko für eine Tröpfcheninfektion aber reduzieren, da sie etwa 60 Prozent der virusgroßen Partikel filtern. Und: Da in Pandemiezeiten MNS-Masken eine knappe Ressource sind, können textile Schutzmasken auch laut der Fachgesellschaft für Infektionskrankheiten zum Einsatz kommen.

Was zu beachten ist: Der Schnitt muss gut passen. Das Material sollte ein dicht gewebter Baumwollstoff sein (200 bis 240 g/m²). Der selbst genähte Schutz wird schneller feucht als zertifizierte MNS-Masken – sobald die Maske feucht wird, filtert sie nicht mehr ausreichend. Nach dem Gebrauch kann die Stoffmaske gewaschen werden, bei 60 bis 90 Grad mit Vollwaschmittel – das ist der große Vorteil von waschbarem MNS: Er kann wiederverwendet werden.

Nähanleitung für Mund-Nasen-Schutzmasken

  • Benötigt werden zwei Quadrate aus Stoff, am besten kochfester Baumwollstoff (z. B. ein altes Hemd) mit den Maßen 20 x 20 cm (für Kinder 18 x 18 cm), sowie für die Bänder vier Streifen aus dehnbarem Stoff (z. B. altes T-Shirt aus Baumwolljersey) mit den Maßen 45 cm x 2,5 cm.
  • Die Quadrate mit der Außenseite nach innen aufeinanderlegen, dazwischen die vier Bänder so fixieren, dass sie an den Ecken liegen.
  • Das „Sandwich“ mit Stecknadeln fixieren und mit 1 cm Abstand zur Kante rundherum festnähen. An einer beliebigen Kante eine 7 Zentimeter lange Öffnung lassen.
  • Wenden Sie die Maske durch die Öffnung und nähen dann die
    Öffnung zu.
  • Legen Sie die Maske in vier gleichmäßige Falten und stecken diese mit Stoffklammern oder Stecknadeln fest. Die Falten können auch gebügelt werden, die fertige Maske ist ca. 7,5 Zentimeter hoch.
  • Fixieren Sie die Falten, indem Sie rechts und links mit 1 Zentimeter Abstand entlang der Kante nähen – fertig! Aufsetzen und tragen.
    Hinweis: Die Stoffmaske sollte
    bei täglichem Gebrauch täglich in der Waschmaschine gewaschen werden.

Weitere Infos zum Thema Maskennähen gibt es auf www.sososewing.com

Achtung: Wer die Utensilien für eine selbst genähte Schutzmaske nicht zu Hause hat, sollte jetzt nicht losziehen, um diese zu besorgen. Denn: Das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken kann nur im Bündel mit allen anderen Maßnahmen (Abstand halten, soziale Kontakte meiden, Hände waschen, zu Hause bleiben) wirken.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

Kommentare (6)

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fwf
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8
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Masken-Test

Hat sich schon einer gefragt, dass sich nicht jeder Stoff als Maskenstoff eignet ? Der soll ja kleinste Tröpfchen abhalten und dennoch Luft zum Atmen lassen. Irgend ein Tuch zu nehmen, ist hier sicherlich nicht zielführende. Kling nach Alibiaktion !

Vordersdorf
3
13
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Reinigung !!

Die Nächste Frage die sich stellen wird, ist die richtige Reinigung der Masken.
Man wird nicht alle Tage die Waschmaschine mit 60 Grad einschalten.
Kann man mit der Mikrowelle die Keime abtöten?

wiesengasse10
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Dampfbügeln !

...scheint mit logisch...

Klemens123
0
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Auskochen?

Wasser und die Maske in einen Topf und aufkochen lassen. Ist definitiv eine bessere Idee als die Mikrowelle. Oder einfach nur einmal die Woche einkaufen gehen anstatt täglich.

xxndtxx
3
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Reinigung

Bankrohr mit 100 Grad habe ich irgendwo gelesen. Wie lange sie dort drinnen sein muss weiß ich auch nicht.

wollanig
2
7
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30 Minuten bei 80 Grad

Laut Uni Studie