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Corona-KriseBetrug mit falschen Desinfektionsmitteln in Rumänien

Scheibenreiniger wurden als Desinfektionsmittel verkauft.

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Die Knappheit von Desinfektionsmitteln angesichts der Corona-Krise hat in Rumänien zu einer neuen Betrugsmethode geführt. Mehrere Verdächtige haben versucht, Reinigungsmittel für Windschutzscheiben fälschlich als medizinischen Alkohol zu verkaufen. Beide Flüssigkeiten haben dieselbe Farbe.

Rumäniens Polizei hat am Dienstag nach mehreren Hausdurchsuchungen in Bukarest und Umgebung drei Ermittlungsverfahren eingeleitet. Dabei wurden 2.892 Flaschen zu je einem halben Liter sichergestellt, die eine bläuliche Flüssigkeit enthielten und Alkohol-Etiketten trugen. Der Inhalt habe aber nicht nach Spiritus gerochen, teilte die Polizei weiter mit.

In Rumänien sind bisher acht Menschen nach einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 gestorben. Es handelte sich um ältere Menschen mit Vorerkrankungen. Die Zahl der Infizierten stieg bis Dienstagmittag binnen 24 Stunden um 186 Fälle auf 762 seit Beginn der Corona-Krise. Von diesen sind 79 inzwischen wieder genesen.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

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