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CoronavirusKlinische Tests von vier Mitteln gegen Coronavirus beginnen

In Europa beginnen klinische Tests von vier experimentellen Methoden zur Behandlung von Covid-19.

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Sujetbild © APA/AFP/FRANCK FIFE
 

Bei den Tests an rund 3.200 Versuchspersonen kämen die Mittel Remdesivir, Lopinavir sowie Ritonavir mit oder ohne der Wirkstoffe Interferon Beta und Hydroxychloroquin zum Einsatz, teilte die französische staatliche Forschungseinrichtung Inserm am Sonntag mit.

Getestet werden soll demnach an Patienten in Frankreich, Deutschland, Belgien, Luxemburg, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind und deswegen in einem Krankenhaus behandelt werden.

Tests unter strenger Aufsicht

Der Generaldirektor im französischen Gesundheitsministerium, Jerome Salomon, erläuterte, die Medikamente würden "unter strikter Aufsicht" getestet. Es sei "sehr wichtig, es schnell und unter diesen Bedingungen zu tun", fügte er mit Blick auf die weltweit massiven Folgen der Coronavirus-Pandemie hinzu. Die Testreihe trägt nach Salomons Angaben den Namen "Discovery" (Entdeckung), außerdem laufen laut Inserm weitere klinische Tests unter Führung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unter dem Namen "Solidarity" (Solidarität).

Bisher sind keine Medikamente für die Behandlung des neuartigen Coronavirus zugelassen. In aller Welt forschen Institute und Firmen an Mitteln gegen den Erreger der Lungenkrankheit Covid-19.

Weltweit haben sich nach offiziellen Angaben mehr als 324.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, rund 14.400 starben. Wegen der Pandemie beschlossen zahlreiche Länder drastische Schutzmaßnahmen wie Grenzschließungen und Ausgangsbeschränkungen, die die Weltwirtschaft massiv beeinträchtigen.


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wedef1
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Ein weiteres Medikament

Resochin ist der Handelsname von Chloroquin. In China ist übrigens seit mehreren Tagen Actemra für die Therapie von Covid–19 zugelassen. Es ist seit mehreren Jahren auch in Österreich für die Therapie der Rheumatoiden Athritis zugelassen. Es wirkt nicht gegen das Virus selbst, man erwartet sich aber ein Wirkung bei den schweren Lungenproblemen der Erkrankten.

bierglas
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Hoffentlich

Hoffentlich helfen die Medikamente. Viel , Viel Glück 👍

ralfg
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Ja allerdings nicht wie man sich denkt. Es wird zz. keine Pille geben die man einnimmt und das Virus ist weg. Die werden vil. die Krankzeit um ein paar Tage senken und den Krankheitsverlauf um ein paar Prozente mildern. Allerdings bei Risikopatienten kann es Probleme mit anderen Medikamenten geben die sie nehmen.
Ein Kandidat ist Chloroquin. Leider hat Bayer im November 2019 den Vertrieb mit Chloroquin eingestellt weil der Weltmarkt die Chemikalie nicht mehr in ausreichender Qualität liefern konnte.

medikus60
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@ralfg, sind sie da richtig informiert? Bayer bietet das Medikament "Resochin" noch immer an.

Nach einem Bericht vom 20.3.2020 in der Zeitschrift "der Aktionär" ist die Bayer Aktie angesprungen und im Steigen, nachdem Bayer ankündigte, das Medikament in die USA und in Deutschland auszuliefern. Die dortigen Regierungen stehen in engen Verhandlungen mit Bayer. Resochin (Chloroquin) ist jenes Malariamittel, dass ja schon längere Zeit im Gespräch ist, oder?

ralfg
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Das sind ja gute Nachrichten. Bayer hat Chloroquin nämlich tatsächlich im November letzen Jahres eingestellt dadurch ist es in den österreichischen Apotheken aktuell nicht erhältlich.
Ist natürlich vernünftig wenn die die Produktion wieder aufnehmen und Chloroquinphosphattabletten liefern statt andere minderwertigere Chloroquinmedikamente anderer Hersteller.