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CoronavirusVerwirrung um Homeoffice-Pflicht: Verordnung zurückgezogen

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat am Donnerstagabend eine Verordnung veröffentlicht, laut der ab Freitag alle Arbeitnehmer von zu Hause aus, also im Homeoffice, arbeiten müssen - sofern dies möglich ist. Wenig später nahm man die Verordnung zurück.

 

Zunächst sah es so aus, als ob ab Freitag Teleworking für alle Österreicher Pflicht sei. Gesundheitsminister Anschober hatte eine entsprechende Verordnung veröffentlicht. Am späten Donnerstagabend wurde diese dann zurückgenommen. Es wird "keine verpflichtende Telearbeit" geben, betonte eine Ressort-Sprecherin. Die übrigen Maßnahmen bleiben aber aufrecht. 

Die am Donnerstag von Anschober für das Wochenende angekündigte Sperre von Reha- und Kuranstalten erfolgt nun bereits am Freitag. Ausgenommen davon sind nur dringende Rehabilitationsmaßnahmen "im Anschluss an die medizinische Akutbehandlung sowie im Rahmen von Unterstützungsleistungen für Allgemeine Krankenanstalten", wie es in der Verordnung heißt.

Klargestellt wird mit der Verordnung auch, dass "Begräbnisse im engsten Familienkreis" vom Verbot des Betretens des öffentlichen Raums ausgenommen sind.


Corona: Wie verhalte ich mich richtig?

Wenn Sie bei sich Erkältungssymptome bemerken, dann gilt zunächst: zu Hause bleiben und Kontakte zu Mitmenschen meiden! Tritt zusätzlich Fieber auf oder verschlechtert sich der Zustand, dann sollte das Gesundheitstelefon 1450 angerufen werden. Bei allgemeinen Fragen wählen Sie bitte die Infoline Coronavirus der AGES: 0800 555 621 .
Die Nummer 1450 ist nur für Menschen mit Beschwerden! Es gilt: Zuerst immer telefonisch anfragen, niemals selbstständig mit einem Corona-Verdacht in Arztpraxis oder Krankenhaus gehen!

Coronavirus-Infopoint

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tannenbaum
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Ob

das auf praktisch Null herunterfahren der Wirtschaft so Sinnvoll ist, wage ich schwer zu bezweifeln. Lange kann das trotz Milliarden nicht gut gehen. Es muss ja möglich sein, in Produktionsbetrieben zwischen den Mitarbeitern zwei Meter Abstand zu gewährleisten. In der Fahrzeugindustrie sieht man an den Produktionslinien praktisch nur Roboter.Auch das einstellen sämtlicher Baustellen wäre nicht nötig. Beim Umfahrungstunnel von Voitsberg zum Beispiel habe ich auf den zwei Kilometer in den letzten eineinhalb Jahren noch NIE mehr als fünf Arbeiten auf einmal auf der gesamten Baustelle gesehen! Man sollte den Menschen, dort wo die Sicherheitsvorkehrungen eingehalten werden können, ihrer Arbeit nachkommen lassen. Natürlich müssten Menschen der Risikogruppe davon ausgenommen sein.

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Marli86
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Sehe ich auch so

Wir dürfen nicht jetzt viele Milliarden Schulden machen.

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feringo
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! Impfstoff muss her, koste es was es wolle !

^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Die Stellungnahme von """egoo"""
unterstütze ich, nur das mit Wiederkommen nicht.
Virologen beschreiben das Virus im Gegensatz zu Grippeviren als anders aufgebaut und in der Veränderung stabiler.
Das Problem ist, ob es überhaupt weg geht und bis wann und wie lange eine Immunisierung bei Geheilten wirkt?
Wenn täglich 10.000 (zehntausend) neu infiziert und 10.000 (zehntausend) gesund werden, so dauert die Immunisierung von 70% der Bevölkerung in Österreich, das sind ca. 5.600.000 (5,5 Mio), 560 Tage (= ca 1 Jahr 6 Monate).
Rechnet Euch aus, wie lange es bei täglich 1.000 Neuinfizierten dauert.
- genau 10mal länger.
Das würde aber bedeuten, dass die derzeitigen Anordnungen so lange andauern müssen, bis die Gesamtbevölkerung durchgeimpft ist.
Das soll dann heißen >>>
Ein Impfstoff muss her, koste es was es wolle.<<<
Wenn ich da falsch liege, bitte um Aufklärung.

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erstdenkendannsprechen
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ja, das dauert halt leider auch.

hopp dürfte zu optimistisch gewesen sein.
eine möglichkeit gibt noch: testen, testen, testen - siehe südkorea.
abriegeln von positiv getesteten (strengstens). aber diese kapazitäten haben wir kaum.
medikamente dürfe früher gehen - aber da sind auch noch alle in der klinischen testphase...

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tosonny
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Koste es, was es wolle stimmt ...

...aber das wird nicht nur Geld sein.

Das wird noch ein ganz heißes Eisen. Dr. Drosten gestern im D TV hat da - meiner Meinung - nach auch ordentlich geschluckt und gemeint, dass man mit der ganzen Testkapazität ohnehin bald an die Grenze kommt. Das Virus verteilt sich halt schneller als alles andere (Testen, Aufbau Intensiv-/Versorgungsbetten, Impfstoff, Medikamente) nachkommt. Er meinte, man müsse wohl darüber nachdenken, die Akzeptanzgrenzen für Impfstoffe (in wie vielen Fällen kommt es zu schwerwiegenden Nebenwirkungen ...1:1000 ist absolut undenkbar für einen Impfstoff, der normalerweise auf den Markt kommt) für die Risikogruppe anpassen zu müssen. Nach dem Motto - eh schon egal, besser als nix. Dem ihm ist bewusst, dass das die Gesellschaft (Wirtschaft) nicht sehr lange aushält.

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archiv
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Machen die türkisen Kampfposter ...

.. wieder "Überstunden" - damit wären auch die vielen Daumen nach unten erklärbar...

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5d659df496fc130dbbac61f384859822
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Ein zusätzliches Pech in dieser Situation

so unerfahrene Regierungsmitglieder zu haben. Ein "handwerklicher" Murx nach dem anderen, das kennt man sonst nur vom Bildungsministerium oder den Bildungsdirektionen.

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hansi01
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Und wer hätte es besser gemacht?

@gerbur, warte auf Antwort

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Carlo62
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Was willst Du denn von gerbur anderes erwarten?

Ein echter gerbur dozusagen

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harri156
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Das hat wohl

einem Spender nicht gepasst?!?!?

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bitteichweisswas
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Maßnahmen

Schaffen sie es vielleicht diesmal, die Verlängerung der Verkehrsbeschränkung noch vor dem Wochenende anzukündigen oder wird es wieder ein "Husch-Pfusch" am Sonntag?

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Lodengrün
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Meckern

ist wohl für viele Österreicher der zweite Vorname.

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helmutmayr
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Keine Gute Schlagzeile

wer HO mache kann muss dies tun, nicht der Verordnung, sondern der Vernunft wegen.

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tomtitan
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"...sondern der Vernunft wegen." -Ihr Wort in Gottes Ohr

aber ohne Verbote und saftige Strafen tut sich gar nix.

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egoo
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Solange es

keinen Impfstoff gibt oder der Großteil der Menschen nicht den Virus gehabt hat und damit immunisiert wird, wird das Ding nicht verschwinden. Derzeit geht es nur um die Staffelung bei den Infektionen. ( Was human und gescheit ist) Zuviele Kranke packt das System nicht und überlastet unser ohnehin großartig agierendes medizinisches Personal noch mehr. In der wärmeren Zeit wird die Ansteckung zurückgehen, im Winter wiederkommen. Stellen wir uns darauf ein. Corona wird es wie Influenza weiterhin geben.

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hansi01
0
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Ob die Krankheit bei wärmer Temperatur zurück geht wird sich weisen

wenn auch Inseln auf den Malediven betroffen sind wird dem Virus der europäische Sommer egal sein

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Don Papa
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Top

Sehr gut ge-/beschrieben, dem ist nichts hinzuzufügen 👍

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archiv
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Schön langsam muss unsere Regierungsspitze handeln!

Mit diesem herum "eiern" von Kurz und Co. muss endlich Schluss sein - wir brauchen sofort und österreichweit eine "Ausgangssperre"!

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Hazel15
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Ausgangssperre

Man sieht, was es in Italien bringt......Die Zahlen steigen genauso.

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erstdenkendannsprechen
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erst nach 14 tagen fangen die maßnahmen an zu greifen -

wegen der langen inkubationszeit und weil bei vielen die symptome erst im krankheitsverlauf zugeordnet werden können.
in china dauerte das drei wochen.

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archiv
111
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An die Daumen "nach unten" Poster ....


Wetten, dass Österreich spätestens nächsten Montag das "Ausgangsverbot" hat!

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Balrog206
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Für gewisse Spezialisten , Besserwisser usw usw wäre ein Post Verbot von Vorteil !

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cockpit
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Wir haben schon ein defacto Ausgehverbot, man muss sich nur daran halten

!

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9956ebjo
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Ähm, wir haben jetzt schon mehr als der Rest Europas.

Der nächste Schritt sind chinesische Zustände. Irgendwann mal wirds ja hoffentlich bei den meisten Menschen hier im Land "klick" machen.

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peter80
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@9956ebjo

von Chinesischen Zuständen in der Eindämmung sind wir wirklich noch Kilometer weit weg. Da gibts Checkpoints auf der Straße, alle 300m Fiebmessen. Maskenpflicht, im freien und in jedem Geschäft. Handyortung und veröffentlichmachung von jedem infizierte einsehbar für alle und und und

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