Todesfall in WienVerstorbener war als "Verdachtsfall" eingeliefert worden

65-jähriger Patient wies schwere Vorerkrankungen auf - ob Covid-19 für seinen Tod kausal war, muss erst geklärt werden.

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In Wien ist nun offenbar der zweite Mensch, ein 65-jähriger, an den Folgen des Coronavirus gestorben. Der Mann war als Verdachtsfall eingestuft worden. Der Patient wies schwere Vorerkrankungen auf. Der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker hat dies heute bei einem Pressegespräch bestätigt.

Ob der Mann tatsächlich aufgrund des Coronavirus gestorben ist, ist noch nicht klar: "Es war ein Verdachtsfall, alles Weitere muss man klären", so die ärztliche Direktorin des Kaiser-Franz-Josef-Spitals (KFJ), Michaela Riegler-Keil, am Sonntag am Rande eines Pressegesprächs. Der Mann sei gestern, Samstag, aus einem anderen Spital ins KFJ gebracht wurden. Weitere Details gab es vorerst nicht.

Am Donnerstag ist bereits ein 69-jähriger Covid-19-Patient im Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spital verstorben.


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