Hunderttausende ohne StromHeftiger Schneesturm legt US-Ostküste lahm

Hunderttausende sind an der US-Ostküste nach einem Schneesturm ohne Strom. Auch Washington ist stark betroffen. In manchen Gebieten könne es "mehrere Tage" dauern, bis die Stromversorgung wieder hergestellt sei.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Die US-Ostküste versinkt im Schnee. © (c) AFP (ROBERTO SCHMIDT)
 

Ein heftiger Schneesturm hat an der Ostküste der USA zu massiven Stromausfällen und Verkehrsbehinderungen geführt. Besonders betroffen war der Bundesstaat Virginia, wo am Montagabend noch rund 400.000 Haushalte ohne Strom waren. Das örtliche Unternehmen Dominion warnte Kunden, in manchen Gebieten könne es "mehrere Tage" dauern, bis die Stromversorgung wieder hergestellt sei. Wegen des schweren, feuchten Schnees stürzten Bäume um und Äste brächen ab, warnte Dominion.

In der nahen Hauptstadt Washington wurden dem Wetterdienst zufolge innerhalb weniger Stunden knapp 20 Zentimeter Neuschnee gemessen. Die US-Regierung hatte ihre Beamten und Angestellten bereits am Sonntagabend angewiesen, am Montag nicht zur Arbeit zu kommen. In der Stadt waren kaum Autos unterwegs.

Schneesturm: Chaos in den USA

Air Force One

Ein heftiger Schneesturm hat an der Ostküste der USA zu massiven Stromausfällen und Verkehrsbehinderungen geführt. Auch im präsidentiellen Flugverkehr.

(c) AP (Carolyn Kaster)

Militärflughafen Andrews

Bei der Rückkehr aus seinem Heimat-Bundesstaat Delaware kam es bei seiner Ankunft am Militärflughafen Andrews wegen des Schnees zu Verzögerungen.

(c) AP (Carolyn Kaster)

Joe Biden

Als Biden den Regierungsflieger bei peitschendem Wind verließ, stürmte ihm Schnee von der rechten Seite entgegen. Als der 79-Jährige die Flugzeugtreppe hinunterging, hielt er sich mit der linken Hand gut am Geländer fest, die rechte schien er schützend übers Ohr zu halten.

(c) AP (Carolyn Kaster)

Schneebehinderungen

Auch die Fahrt seiner Wagenkolonne zurück ins Weiße Haus verlief mitreisenden Journalisten zufolge wegen der Schneebehinderungen ungewöhnlich langsam.

(c) AP (Carolyn Kaster)

Washington, D.C.

Neben Joe Biden bekamen viele weitere Amerikaner die Auswirkungen des Schneesturms zu spüren. In der Hauptstadt Washington wurden innerhalb weniger Stunden knapp 20 Zentimeter Neuschnee gemessen.

(c) AP (Carolyn Kaster)

Chicago

Auch in Chicago gab es Schnee, die rund 10 Zentimeter wurden auch genutzt.

(c) AP (Tyler LaRiviere)

Baltimore

Klicken Sie sich durch weitere Bilder des Schneechaos in den USA.

(c) AP (Julio Cortez)

Annapolis

(c) AP (Susan Walsh)

Washington

(c) AP (Alex Brandon)

Washington

(c) AP (Alex Brandon)

Glassboro

(c) AP (Joe Lambert)
1/11

Nebenstraßen waren auch Stunden nach dem letzten Schneefall noch ungeräumt. Die Wiedereröffnung der Schulen nach den Ferien wurde in Washington um einen Tag auf Donnerstag verschoben, um genügend Zeit für die nötigen Corona-Tests vor Beginn des Unterrichts zu lassen.

Auch US-Präsident Joe Biden bekam den Schneesturm am eigenen Leib zu spüren: Bei der Rückkehr aus seinem Heimat-Bundesstaat Delaware kam es bei seiner Ankunft am Militärflughafen Andrews wegen des Schnees zu Verzögerungen. Als Biden den Regierungsflieger bei peitschendem Wind verließ, stürmte ihm Schnee von der rechten Seite entgegen. Als der 79-Jährige die Flugzeugtreppe hinunterging, hielt er sich mit der linken Hand gut am Geländer fest, die rechte schien er schützend übers Ohr zu halten. Auch die Fahrt seiner Wagenkolonne zurück ins Weiße Haus verlief mitreisenden Journalisten zufolge wegen der Schneebehinderungen ungewöhnlich langsam.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.