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Schon 40 Zentimeter Schnee New York wappnet sich für heftigste Schneefälle seit Jahren

Schneedecke im Central Park ist schon über 40 Zentimeter hoch.

New York stehe damit einer der heftigsten Schneefälle aller Zeiten bevor. © AFP
 

New York wappnet sich für die heftigsten Schneefälle seit Jahren: Im Central Park in Manhattan lagen am Montagabend (Ortszeit) schon mehr als 40 Zentimeter Schnee, wie der Nationale Wetterdienst (NHS) der USA mitteilte. Bis Mittwoch könnte die Schneedecke in der Ostküstenmetropole laut den Wettervorhersagen mehr als 50 Zentimeter hoch werden.

Der NHS-Meteorologe Matthew Wunsch sagte, New York stehe damit einer der heftigsten Schneefälle aller Zeiten bevor. Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1869 war die Schneedecke im Central Park erst acht Mal über 50 Zentimeter hoch. Der bisherige Schneerekord wurde im Jänner 2016 aufgestellt, als in drei Tagen fast 70 Zentimeter Neuschnee fielen.

Nordosten: Schneesturm legt Teile der USA lahm

 Nach ersten Schneefällen in Washington hat der US-Wetterdienst für Montag und Dienstag vor einem schweren Schneesturm für den Nordosten der USA gewarnt.

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Betroffen sei ein Gebiet von Virginia bis Maine, New York müsse vor allem in der Küstennähe mit "Blizzard-ähnlichen Zuständen" sowie mit bis zu 60 Zentimetern Schnee rechnen.

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In Erwartung des Sturms rief New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio den Notstand aus. Straßen wurden für den Einsatz von Rettungsfahrzeugen freigehalten, alle nicht notwendigen Fahrten eingeschränkt.

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Im Bundesstaat New Jersey sowie in Philadelphia, der größten Stadt von Pennsylvania, galt ebenfalls der Notstand. Am Dienstag sollte der Sturm dann Maine erreichen.

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In Washington waren bereits in der Nacht auf Sonntag mehrere Zentimeter Neuschnee gefallen. Die Einwohner der Bundeshauptstadt freuten sich, bauten Schneemänner und rodelten

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Flüge gestrichen

Der NHS warnt für die gesamte Nordostküste der USA von Virginia bis Maine vor heftigem Schneefall und starkem Wind. Mehr als 1.600 Flüge wurden gestrichen, die meisten an den Flughäfen in New York, Boston, Philadelphia und Washington.

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio rief bereits den Notstand aus. Straßen wurden für den Einsatz von Rettungsfahrzeugen freigehalten, alle nicht notwendigen Fahrten untersagt. Da viele Menschen wegen der Corona-Pandemie ohnehin zu Hause arbeiten, waren auf den Straßen inmitten von dichtem Schneefall fast nur Räumfahrzeuge unterwegs.

Auch alle Schulen blieben am Dienstag geschlossen, geplante Corona-Impfungen wurden verschoben. New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo warnte vor einer "gefährlichen und lebensbedrohlichen Situation".

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