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Stärke 5,0Wieder Erdbeben in Kroatien

Eine Woche nach dem heftigen Erdbeben, bei dem über tausend Häuser zerstört wurden. Auch in Österreich und Italien wurde der Erdstoß registriert.

Das Epizentrum des Erdbebens lag erneut nahe des schwer gebeutelten Städtchens Pentrinja © AP
 

Mehr als eine Woche nach einem verheerenden Erdbeben der Stärke 6,4 hat am Mittwochabend erneut ein starker Erdstoß die Region südöstlich von Zagreb erschüttert. Das European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) gab die Stärke mit 5,0 an. Das Epizentrum habe demnach in der kroatischen Kleinstadt Petrinja, 45 Kilometer südöstlich der Hauptstadt des Landes, gelegen. Der Ort war bereits durch das Beben am 29. Dezember stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

Bürgermeister Darinko Dumbovic sagte am Mittwochabend dem Nachrichtenportal "jutarnji.hr", dass Ziegel und Bautrümmer heruntergefallen seien und sich Risse in beschädigten Häusern vergrößert hätten. Über Verletzte lagen zunächst keine Berichte vor.

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in Wien gab die Stärke des Nachbebens ebenfalls mit 5,0 an. In Österreich wurden die Erschütterungen von vielen Personen, vor allem in der Steiermark und in Kärnten, zum Teil deutlich verspürt, hieß es in einer Aussendung der ZAMG. Das Zentrum des Nachbebens, das sich um 18.01 Uhr ereignet hatte, lag in einer Tiefe von 15 Kilometern und wurde auch in Triest gespürt, berichtete der Zivilschutz im norditalienischen Friaul ebenso.

Erhebliche Verwüstungen: Starkes Erdbeben in Kroatien

Ein Erdbeben hat die kroatische Zentralregion erschüttert - Östereichs Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) registrierte einen Erdstoß der Magnitude 6,0 im Raum Sisak.

(c) AP (Filip Horvat)

Das Zentrum des Bebens lag in einer Tiefe von zehn Kilometern, berichteten italienische Medien.

(c) AP (Filip Horvat)

In der Stadt Petrinja, die etwa drei Kilometer von Zentrum des Bebens entfernt liegt, stürzten mehrere Häuser ein.

(c) AFP (-)

Alle verfügbaren Rettungsdienste wurden für Petrinja mobilisiert.

(c) AP

Laut Medienberichten soll es dort noch Verschüttete geben - ein Mädchen konnte nur noch tot aus den Trümmern geborgen werden.

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Die Polizei hat die Bewohner aufgefordert, die Gebäude zu verlassen, berichteten Medien.

(c) AP (Filip Horvat)

Erst am Montag waren im selben Gebiet Erdstöße der Stärke 5,2 und 5,0 verzeichnet worden.

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Im März hatte ein Erdbeben der Stärke 5,4 in Zagreb große Schäden angerichtet.

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Kroatiens Ministerpräsident Andrej Plenkovic steht einer evkuierten Seniorin zur Seite.

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Als Folge des Erdbebens wurde im benachbarten Slowenien zeitnah das Atomkraftwerk Krsko abgeschaltet.

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Es handle sich um eine Vorsichtsmaßnahme, sagte eine Sprecherin der Anlage.

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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte Kroatien nach dem Beben rasche Hilfe zu. "Wir sind bereit zu unterstützen", schrieb sie nach einem Gespräch mit Ministerpräsident Plenkovic auf Twitter.

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(c) AFP (DENIS LOVROVIC)
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(c) AFP (DAMIR SENCAR)
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Das Beben vor mehr als einer Woche hatte neben Petrinja auch die Kleinstädte Sisak und Glina sowie dazwischen liegende Dörfer verwüstet. Sieben Menschen waren ums Leben gekommen, 26 weitere hatten Verletzungen erlitten. Zahlreiche Nachbeben versetzten die Bevölkerung der Region in einen Zustand der Angst und Sorge

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Danke für Ihr Verständnis.

scaramango
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Das aktuelle Erdbeben war sehr gut spürbar...

.... in Klagenfurt!

Alles Gute den Betroffenen!

Lepus52
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Krsko gehört geschlossen!

Sofort!

semperubique
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ist ausgelegt für stärke 9

ich brauchs auch nicht, aber da ist noch gewaltig viel spielraum dazwischen.
außerdem müssen die künftigen e-autos betankt werden!

pescador
4
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Fukushima

Die Katastrophe in Fukushima hätte es theoretisch auch nicht gegeben dürfen.

semperubique
1
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... das erdbeben hätten die reaktoren überstanden. war also nicht die ursache der kathastrophe!!!


das problem war der darauf folgende tsunami, der die generatoren außer kraft setzte, die die kraftwerksblöcke runterfahren hätten sollen.
ein tsunami kann in krsko eigentlich ausgeschlossen werden...

Aleksandar
3
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Gewaltig?

Theoretisch berechnet, praktisch noch nie ausprobiert.

semperubique
0
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das wollen wir auch hoffentlich nie ausprobiert haben!...

hinter jeder planung steckt eine möglichst exakte berechnung!
die berechnungen basierten bereits vor bau auf der grundlage eines sensiblen untergrunds.
daher eben bist stärke 9.