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Weitreichende Folgen fürs Klima Waldbrände: Bereits 17 Prozent des Regenwaldes in Brasilien zerstört

In Brasilien brennt eines der größten Feuchtgebiete der Welt. Eine Regenwald-Fläche, doppelt so groß wie die Steiermark, wurde heuer bereits vernichtet.

Jaguar "Ousado" hat sich in den Flammen die Pfoten verbrannt © (c) AP (Eraldo Peres)
 

Es brennt im Pantanal, einem der größten Binnen-Feuchtgebiete der Welt, das auch Heimat Tausender Tier- und Pflanzenarten ist. Dass das Unesco-Weltnaturerbe im Westen Brasiliens eigentlich unter Naturschutz steht, spielt derzeit eine untergeordnete Rolle. Denn die illegale Brandrodung zur Gewinnung neuer Anbau- und Weideflächen wird in Brasilien weiterhin geduldet – allen voran von Staatspräsident Jair Bolsonaro, der in den Regenwäldern seines Landes vor allem ungenutztes wirtschaftliches Potenzial sieht.

Kommentare (1)

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zweigerl
0
3
Lesenswert?

Flammendrote Produktkennzeichnung

Könnte man vielleicht mit flammendroter Regenwaldfeuerschrift brasilianische Produkte in den Geschäften markieren, auf dass sie niemand mehr kauft? Es ist ein Chuzpe, Europa die Schuld daran zu geben, dass dieser südamerikanische Macho, der im Flugzeug durch die Rauchschwaden der brennenden Sauerstofflunge der Welt zur Fabrikationseröffnung fliegt und das Ganze für "normal" erachtet.