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Auch in Straßencafes Litauen verbietet Rauchen auf Balkonen von Mehrfamilienhäusern

Wenn sich mindestens ein Nachbar davon gestört fühlt.

Das Verbot soll 2021 in Kraft treten.
Das Verbot soll 2021 in Kraft treten. © AP
 

In Litauen dürfen Bewohner von Mehrfamilienhäusern künftig nicht mehr auf dem Balkon rauchen, wenn sich mindestens ein Nachbar davon gestört fühlt. Dies sieht eine am Donnerstag vom Parlament in Vilnius beschlossene Änderung des Tabakgesetzes vor. Das Verbot soll 2021 in Kraft treten. Es muss zuvor aber noch von Staatspräsident Gintanas Nauseda gebilligt werden.

In Litauen hat die Volksvertretung Seimas seit 2014 wiederholt Vorschläge für ein Rauchverbot auf Balkonen diskutiert - sie wurden bisher alle abgelehnt. Kritiker der Regelung machten damals wie heute geltend, dass die Regelung in der Praxis nicht durchsetzbar sei. Verstöße könnten kaum kontrolliert oder geahndet werden.

Auch Rauchen im Freien teilweise verboten

Nach dem neuen Gesetz müssen Wohnungsbewohner zudem in jedem Fall sicherstellen, dass kein Tabakrauch in die Räumlichkeiten der Nachbarn gelangt. Eingebracht wurden die umstrittenen Neuerungen von Gesundheitsminister Aurelijus Veryga und 13 anderen Abgeordneten. Damit verboten wird auch das Rauchen an Sportstätten im Freien, überdachten Bushaltestellen, Kinderspielplätzen und Straßencafes.

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rosen123
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Gut So !!

Das ist vollkommen richtig ! Find ich sehr gerecht -wie kommt man dazu ...das Gift zu akzeptieren - sollen in den eigenen 4 Wänden den Krebs füttern -und Kommts mir nit mit Steuerzahler etc..... -vielmehr kosten die gesundheitlichen Schäden vom Rauchen -gehört noch viel teuerer gemacht !!!! Und wem es nicht passt - hört’s auf damit - gewinnts eh nur positives dadurch !

Schauplatz
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Der richtige Weg in Litauen

Wie kommen andere Parteien dazu ständig mit dem Zigarettenqualm von Nachbarn zu leben. Diese gehen auf den Balkon weil sie den Rauch nicht in der eigenen Wohnung haben wollen, aber die Nachbarn müssen ihn täglich Inhalieren und mit dem Gestank leben. Besonders im Sommer und in der Nacht mehr als störend.

xandilus
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Man kann es auch übertreiben

Bin zwar (mittlerweile) strikter Nichtraucher, aber das geht m.M.n. zu weit. Ein Maß an Umwelteinflüssen muß zumutbar sein, sonst müßte auch Katzenhaltung (Uringeruch), Düngung mit Gülle (selbiges), das Tragen von festem Schuhwerk in Wohnung (Lärmbelästigung), bloßfüßiges Gehen in Wohnungen (selbiges) uswusf. verboten werden. Mir fallen da noch sehr viele Beispiele ein....

anonymus21
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Nein es geht absolut nicht zu weit!

Ich wohne in einem Mehrparteienhaus, Mieterin schräg unter mir starke Raucherin, werde im Sommer beinahe jeden Tag gegen 5Uhr durch ihre erste Tschik des Tages geweckt! Wahrlich ein Genuss für einen Nichtraucher...

Ihre anderen Beispiele sind übrigens absolut lächerlich.

paddington1
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schwierige Frage...

Dieses Problem lässt sich wohl nicht so einfach mit dafür oder dagegen beantworten. Als Ex-Raucher kann ich den Ruf der Raucher nach Selbstbestimmung durchaus nachvollziehen. Als betroffene Person (raucht der Nachbar am Balkon drückt es aufgrund der baulichen Gegebenheiten den Rauch in die Wohnung) besteht durchaus der Wunsch nach einem solchen Verbot. Kenne beide Seiten und möchte hier keine Entscheidung treffen müssen.

yzwl
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xandilus,

hier geht es nur ums rauchen, und es sehr unangenehm wenn der Nachbar einem das Wohnzimmer vollstinkt!

griesbocha
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Zigarettenrauch

fällt also bei Ihnen unter die Kategorie "Umwelteinflüsse".
Interessant....

xandilus
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@griesbocha:

Egal, ob interessant oder nicht: wenn man in einer Hausgemeinschaft nur mehr Verboten und erhobenen Zeigefingern herumläuft, ist das kein angenehmes Wohnen mehr. Ich weiß nicht, wie's Euch geht, aber für mich gehört der soziale Kontakt und das gute Auskommen miteinander mindestens genauso zu einem solchen wie Gerüche, Geräusche, Lärm uswusf.

princeofbelair
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Also uns...

Geht das Qualmen der Nachbarn am Balkon schon auf die Nerven. Eine WG, die anscheinend im Akkord raus muss, vor allem abends, wenn bei uns vorm Schlafengehen der Kinder nochmals gelüftet wird. Und auf diese „Gerüche“ wollen wir gern verzichten; hat auch nach dem X. Mal Bitten nix gebracht. Sie machen es weiter. So viel zum Guten Auskommen...