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1.200 warten in SchiffenMigrations-Hotspot auf Lampedusa wird geräumt

Rund 20.000 Personen sind seit Anfang 2020 nach Fahrten über das Mittelmeer in Italien eingetroffen.

© (c) AP (Santi Palacios)
 

Bis Freitag soll der Migrations-Hotspot der süditalienischen Insel Lampedusa geräumt werden. Circa 1.200 Personen sollen an Bord von drei Schiffen gehen, die vor Lampedusa vor Anker liegen. Hier sollen sie sich einer zweiwöchigen Quarantäne unterziehen, wie es die Anti-Covid-Vorschriften in Italien vorsehen, berichtete Lampedusas Bürgermeister, Salvatore Martello, laut Medienangaben.

Der Hotspot soll Renovierungsarbeiten unterzogen werden. Danach sollen maximal 190 Migranten dort untergebracht werden, berichtete Martello nach einem Treffen mit dem italienischen Regierungschef Giuseppe Conte am Mittwoch in Rom, bei dem über die Migrationsproblematik diskutiert wurde.

Conte versprach Lampedusa finanzielle Unterstützung. So sollen vor allem der Tourismus und die Fischerei gefördert werden. Vor Beginn des Treffens demonstrierten Parlamentarier der rechten Lega vor der Abgeordnetenkammer in Rom gegen die zunehmende Zahl von Flüchtlingsankünften in den vergangenen Wochen.

Lampedusa ist seit Monaten mit einer steigenden Zahl von Ankommenden, vor allem aus Tunesien, konfrontiert. Rund 20.000 Personen sind seit Anfang 2020 nach Fahrten über das Mittelmeer in Italien eingetroffen, wie das Innenministerium in Rom mitteilte. Im Vergleichszeitraum 2019 waren es 5.253 gewesen.

Kommentare (2)

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dieRealität2020
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unglaublich diese Zahlen die isch auch in den nächstsen 10-20 Jahren nicht ändern werden

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und das x3, wieviele gehen da wieder zurück? "...Rund 20.000 Personen sind seit Anfang 2020 nach Fahrten über das Mittelmeer in Italien eingetroffen, wie das Innenministerium in Rom mitteilte. Im Vergleichszeitraum 2019 waren es 5.253 gewesen...."

dieRealität2020
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einerseits verständlich, in ihren Heimatländer können sie mehrheitlich lediglich überleben,

andererseits und das ist dann das Problem der täglichen Realität, hier kann man leben und auch ein komfortables Leben genießen, nur zur spät erkenntn man nicht nach den Regeln des Lebens in ihren Heimatländer. Hier gibt Regeln, Regeln usw.
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Darum gibt es die europaweite Problematik mit dieser Anzahl von Flüchtlingen auf die die EU Politik und die der Mitgliedsstaaten keine Antwort noch Lösung finden.
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Jahrelang keine Bewilligung, kein Job und das alles mit allen Nachhaltigkeiten. Kaum hat man eine Bewilligung, kommen die Angehörigen und noch immer keinen Job. Genaugenommen haben sich die Lebensumstände gemessen des Umfeldes (hoher Lebensstandard) für einen Großteil tatsächlich nicht verbesssert.