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Kampf gegen StickoxideNiederlande führen Tempo 100 auf Autobahnen ein

Im Kampf gegen gefährliche Stickoxide beginnen die Niederlande mit der Einführung von Tempo 100 auf Autobahnen.

© APA/RUBRA
 

Im Kampf gegen gefährliche Stickoxide beginnen die Niederlande mit der Einführung von Tempo 100 auf Autobahnen. Ab diesem Donnerstag sollen die neuen Schilder aufgestellt werden, wie die niederländische Behörde für Straßen und Wasserwege mitteilte. Der eigentliche Stichtag für Tempo 100 als Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen ist der kommende Montag.

Die Straßenbehörde rief Autofahrer auf, sehr genau auf die Schilder zu achten. "Die neue Geschwindigkeit auf einer Route gilt unmittelbar nach dem Anbringen der Schilder", hieß es.

Ausnahmen in der Nacht

Ausnahmen vom Tempo 100 gibt es abends und nachts zwischen 19.00 und 6.00 Uhr. "Da das Tempolimit abends und nachts höher ist als tagsüber, haben viele Verkehrszeichen ein sogenanntes Zeitfenster", erläuterte die Behörde. Die maximale Höchstgeschwindigkeit betrage dann 130 Stundenkilometer.

Grund für die neue Tempo-Beschränkung sind hohe Emissionen von Stickoxiden, die gemessen an der Fläche des Landes EU-Grenzwerte erheblich übersteigen. Das höchste Gericht und Beratungsgremium der Regierung der Niederlande, der Raad van State, hatte angesichts dessen 2019 große Bauvorhaben gestoppt. Das Top-Gericht stellte die Regierung von Premier Mark Rutte vor die Wahl, wirksamere Maßnahmen zum Vermindern von Stickoxid zu ergreifen oder diese Projekte zu streichen - darunter Tausende von Wohnungen.

Kommentare (2)

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huckg
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Trotz COVID-2019 auf den Klimawandel nicht vergessen

Das Augenmerk liegt derzeit auf der Corona Pandemie und seiner direkten Auswirkungen auf die Menschenheit.
Da sind wir jetzt alle gefordert, den die Folgen und die Dynamik der Krankheitsfälle sind täglich in jeder Statistik sichtbar. Bald wird es auch im eigenen Bekanntenkreis die ersten Fälle geben.
Trotzdem darf eine andere Art der Bedrohung, welche um nichts harmloser ist, nicht vergessen werden. Die bevorstehende Klimakatastrophe wird sich zwar nicht so schnell im täglichen Leben bemerkbar machen, dafür aber unser Kinder und Enkel vor unbeherrschbare Probleme stellen, wenn, ja wenn wir nicht genauso effektiv und umfassend wie bei der Corona-Krise reagieren. Und zwar heute, nicht 2030 oder 2050!
Tempo 100 auf den Autobahnen wäre auch bei uns nur ein kleiner Schritt, aber ein symbolischer der zeigt ob wir es Ernst meinen. Auch der Bauboom von (unnötigen) Anlegerwohnungen in Graz zeigt, dass es noch immer nur um Geld und Gewinne Einzelner geht. Vielleicht werden die Menschen ja doch bald demütiger und ändern ihre Lebensweise auch langfristiger?

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Geerdeter Steirer
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Da bin ich voll bei dir @huckg !

Was Tempo 100 auf Autobahnen betrifft wäre auch bei uns ein wichtiger und kleiner Schritt, allein die symbolische Natur würde zeigen ob wir es Ernst nehmen und auch so meinen.

Was die Krankheitssymptomatic betrifft ist ein Vermeiden strengen und nur mit Disziplin durchgeführten Maßnahmen geschuldet, der Egoismus und die blinde Starrsinnigkeit muss aufhören, Mitgefühl und Menschlichkeit mal durchdringen und ein wirklich an die anderen denken und auf andere aufpassen dann sind wir alle einen großen Schritt weiter !!
Leider sind viele Österreicher alte Meister der Realitätsverweigerung, man muss alles tun um z.B. die Ausbreitung von Coronavirus-Fällen (und derer die da noch kommen werden) zu verhindern, es braucht viele einschneidende Denk - wie Handlungsweisen welche über einen gewissen (derzeit noch nicht abschätzbaren) Zeitraum eingehalten und getätigt werden müssen, da braucht niemand drumherum lamentieren oder geschweige sogar herum streiten, einfach vorsorglich umsetzen und alles was nicht unbedingt zum leben wichtig ist einstweilen aussetzen, ist eine Bitte und ein Appell an die Vernunft !

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