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Tragödie im WeihnachtsurlaubVater, Sohn und Tochter ertranken bei Spanien-Urlaub im Hotelpool

Problem mit der Pumpe nicht ausgeschlossen.

In dieser Ferienanlage passierte das Unglück © KK
 

Während ihres Spanien-Urlaubs sind drei Mitglieder einer fünfköpfigen britisch-amerikanischen Familie am Heiligen Abend im Pool einer Hotelanlage ertrunken. Das Unglück ereignete sich am Dienstagnachmittag im andalusischen Mijas an der Costa del Sol im Süden des Landes, wie spanische Medien am Mittwoch unter Berufung auf die Behörden berichteten.

Die Ursache sei noch unklar, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Ein Problem mit einer defekten Pumpe im Pool wird nicht ausgeschlossen. Die Familie hatte sich bereits seit einigen Tagen in Mijas unweit von Malaga aufgehalten. Zunächst sei ein neunjähriges Mädchen beim Schwimmen in einem der Pools des Resorts in Not geraten, berichteten die Regionalzeitung "Sur" und andere Medien unter Berufung auf Augenzeugen. Der Vater (52) und der 16-jährige Bruder seien der Kleinen zur Hilfe geeilt, aber schließlich seien alle drei ums Leben gekommen. Urlauber und Hotelangestellte hätten den Notruf alarmiert.

Er sei für ihn nicht nachzuvollziehen, wie etwas so Tragisches passieren konnte, sagte ein Hotelgast dem britischen Nachrichtensender Sky News. Der Pool sei nicht groß gewesen. Inzwischen seien Ermittlungen aufgenommen worden, hieß es am Mittwoch. Nun bleibe das Ergebnis der Autopsien abzuwarten. Man schließe "ein Problem mit der Pumpe aber nicht aus", sagte der Polizeisprecher. Aufgrund von defekten Saugrohren ist es bereits mehrfach zu Unfällen in Pools gekommen.

Ähnliche tragische Fälle

So starb eine zwölfjährige Russin im vergangenen Sommer in einem Hotelpool in der Türkei, als ihr Arm von einer Pumpe angesaugt wurde. Erst nach 15 Minuten konnte das Mädchen befreit werden. Sie wurde reanimiert, starb aber Tage später an den Folgen. Im Sommer 2011 war ein 13 Jahre altes Mädchen aus Deutschland auf ähnliche Weise in einem nicht zugelassenen Hotelpool in Bulgarien tödlich verunglückt.

Die Leitung des Hotelresorts Club la Costa in Spanien teilte mit, Angestellte und ein Arzt des Resorts seien den in Not geratenen Gästen nach den ersten Hilferufen von Augenzeugen sofort zu Hilfe gekommen. Wiederbelebungsmaßnahmen blieben aber erfolglos. Psychologen kümmerten sich um geschockte Augenzeugen, insbesondere um die Mutter und ihr drittes Kind.

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Kommentare (3)

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dieRealität2019
27
10
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dieser Äußerung kann ich nur zustimmen

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Er sei für ihn nicht nachzuvollziehen, wie etwas so Tragisches passieren konnte, sagte ein Hotelgast dem britischen Nachrichtensender Sky News.
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Wie können an einen Ort gleichzeitg 3 Personen ertrinken? ich war auch mit unseren Kleinkinderkinder zur gleichen Zeit in Swimmingpools oder freien Gewässer, natürlich immer mit einen Auge auf die Kinder und nicht minder hatte meine Frau in diesen Fall ein Auge auf uns. Normales menschliche Verhalten zwischen Eltern und Kinder

Antworten
dieRealität2019
12
2
Lesenswert?

Sorry, ist und bleibt für mich nicht nachvollziehbar

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einerseits sind hier nur Annahmen geäußert, unabhängig davon ist nicht nachvollziehbar das der Vater und Sohn nicht das Mädchen vom Ansaugstutzen befreien konnten (was hier nur siehe Artikel eine Vermutung ist). Wir haben selbst über 20 Jahre bereits ab den 70iger einen Pool betrieben und kennen daher diese Technik und ihre Handhabung mit allen Nachhaltigkeiten.
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Unabhängig davon, die Poolbetreiber versuchen durch eine hohe Ansaugwirkung den Durchfluss zu erhöhen um eine mehrfachere Umwälzung des Wasserinhaltes zu erreichen um eine verstärkte Filterung zu erreichen.

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wollanig
2
31
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Wenn Sie ein Poolsaugrohr

erfasst ist man auch als Erwachsener verloren. Was glauben Sie, warum alle drei tot sind? Weil sie offensichtlich genau das getan haben, was Sie von sich geben - aufeinander aufgepasst und zu Hilfe gekommen.

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