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Umstrittenes SupergemüseDeutscher Avocado-Import hat sich verfünffacht

Alleine Deutschland importierte 94.000 Tonnen - doch der nach wie vor anhaltende Boom führt zu Umweltproblemen in den Anbauländern von Avocado.

© (c) Daniel Vincek - stock.adobe.com
 

Ob pur, im Salat oder als Brot-Belag: Die Avocado gilt nach wie vor als Trend-Lebensmittel - auch in Deutschland.

Im Jahr 2018 wurden rund 94.000 Tonnen der fettreichen grünen Früchte nach Deutschland importiert, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Damit hat sich die Einfuhrmenge innerhalb von zehn Jahren beinahe verfünffacht. Damit einhergehend ist auch der Wert der importierten Avocados stark angestiegen: von 32 Millionen Euro im Jahr 2008 auf 270 Mio. Euro 2018.

Weil die Avocado zum Wachsen ein warmes Klima braucht, hat sie oft schon viele tausend Kilometer zurückgelegt, wenn Verbraucher sie in deutschen Supermärkten in ihre Einkaufskörbe packen. Im vergangenen Jahr kamen die meisten importierten Früchte aus Peru (28.000 Tonnen), gefolgt von Chile (16.000 Tonnen) und Spanien (12.000 Tonnen).

Für die Anbaugebiete bringt der weltweite Avocado-Boom aber nicht nur Umsatz, sondern auch Umweltprobleme - unter anderem, weil für die wachsenden Anbauflächen mitunter Wälder gerodet werden. Außerdem hat die Frucht einen hohen Wasserverbrauch.

Kommentare (2)

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hermannsteinacher
6
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Sehr gut und sehr gesund

Avocado-Fruchtfleischöl, schonend gepresst.

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lombok
0
2
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Wenn da nicht das viele CO2 wäre, was dadurch verursacht wird! :-)

Anm.: Ich meine das natürlich mit einem zwinkernden Auge, da es im Gegensatz zu mittlerweile flüssiggas- bzw. brennstoffzellen-betriebenen Kreuzfahrtschiffen ja noch immer auf Frachtschiffen mit Schweröl transportiert wird. Wann werden also endlich die 55.000 Frachtschiffe weltweit ebenso nachgerüstet?

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