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BetrugsskandalSchauspielerin Felicity Huffman soll 14 Tage ins Gefängnis

Das entschied das zuständige Gericht in Boston am Freitag, wie unter anderem die "Washington Post" und die "New York Times" berichteten.

Schauspielerin Felicity Huffman soll 14 Tage ins Gefängnis
Schauspielerin Felicity Huffman soll 14 Tage ins Gefängnis © AP
 

Im Hochschul-Bestechungsskandal ist Schauspielerin Felicity Huffman ("Desperate Housewives") Medienberichten zufolge zu zwei Wochen Gefängnis verurteilt worden. Das entschied das zuständige Gericht in Boston am Freitag, wie unter anderem die "Washington Post" und die "New York Times" berichteten. Die 56-Jährige ist damit die erste Angeklagte, die in der Affäre bestraft wird. Studenten wurden von der Uni geworfen.

Zudem wurde Huffman am Freitag zu einer Geldstrafe von 30.000 Dollar (27.000 Euro) und 250 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Die Schauspielerin hatte sich bereits im Mai schuldig bekannt, 15.000 Dollar Schmiergeld gezahlt zu haben, damit Antworten ihrer ältesten Tochter bei einer Aufnahmeprüfung nachträglich aufgebessert wurden.

Bestechungs-Skandal

Der Skandal um die Hochschul-Bestechungen hatte weite Kreise gezogen. Das Strafmaß von Freitag gilt auch als Fingerzeig für die Verhandlungen gegen eine Reihe weiterer Angeklagte. Unter ihnen sind unter anderem auch die Schauspielerin Lori Loughlin aus der Sitcom "Full House" und ihr Mann, der Modedesigner Mossimo Giannulli.

Huffman hatte gehofft, um eine Gefängnisstrafe herum zu kommen. Ihre Anwälte hatten das Gericht gebeten, lediglich eine Bewährungsstrafe, eine Geldbuße und Sozialdienste zu verhängen. Die Anklage hingegen hatte auf einen Monat Haft und eine Geldstrafe von 20 000 Dollar plädiert.

Kommentare (2)

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dude
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Alles recht und schön,

dass korrupte Machenschaften an den Elite-Universtäten aufgedeckt werden. Man liest aber nur von Prominenten Namen, die angeklagt, bzw. verurteilt wurden, weil sie bestochen haben. Dass wohlhabende Leute überhaupt bestechen können, bedarf ja eines korrupten und bestechlichen Systems. Wer klagt die Elite-Universitäten an, die so ein System zulassen? Welche Rektoren, werden angeklagt, weil sie "Spenden" angenommen haben? Wer zieht die schuldigen Professoren und Trainer zur Verantwortung, oder die korrupte Verwaltungsdirektion?
Die Hauptsache ist, es fallen ein paar schillernde Namen, die dann im besten Fall verurteilt werden und das System ist wieder supersauber!

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eveline49
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Richtig

Nur weil man Geld hat und bekannt ist, kann man sich nicht alles kaufen.

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