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Fordert neue Strukturen Prominentes Missbrauchsopfer enttäuscht von Papst-Besuch

Collins vermisst klare Worte zu einer Einführung neuer Strukturen, um Kinder zu schützen und Vertuschung zu verhindern.

Collins gehört zu den acht Missbrauchsopfern, die Franziskus am Samstag in Dublin zu einem eineinhalbstündigen Gespräch getroffen hatte
Collins gehört zu den acht Missbrauchsopfern, die Franziskus am Samstag in Dublin zu einem eineinhalbstündigen Gespräch getroffen hatte © APA/AFP/PAUL FAITH
 

 Das prominente Missbrauchsopfer Marie Collins hat sich vom Irland-Besuch von Papst Franziskus enttäuscht gezeigt.

Die Irin, deren Austritt aus der Päpstlichen Kinderschutzkommission im vergangenen Jahr für Aufsehen gesorgt hatte, kritisierte in einem Gespräch der Deutschen Presse-Agentur, dass der Pontifex keine neuen Strukturen einführen wolle, um die systematische Vertuschung von Missbrauch in der Kirche aufzuarbeiten. "Ich bin enttäuscht über die Weigerung, mehr Rechenschaftsstruktur und eine robustere, unabhängigere Struktur einzuführen", sagte Collins am Sonntag.

 

Dublin: Papst-Messe zum Abschluss von Irland-Besuch

Papst Franziskus bestärkte bei der Schlussmesse seines zweitägigen Irland-Besuchs anlässlich des Weltfamilientreffens christliche Familien darin, als Vorbild in der Gesellschaft zu leben.

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Die Welt brauche diese Ermutigung, sagte er am Sonntag in Dublin.

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Die Teilnehmerzahl der Messe blieb weit hinter den erwarteten 500.000 zurück.

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Überraschend bat Franziskus zu Beginn um Vergebung für den sexuellen Missbrauch, Misshandlungen und Ausbeutung in katholischen Institutionen.

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Dabei bekannte er wie schon tags zuvor gegenüber irischen Spitzenpolitikern erneut Versäumnisse von hohen Amtsträgern, die zu den Vorfällen geschwiegen hätten.

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Die Gläubigen antworteten auf die lange Reihe von Bitten, die der Papst in seiner Muttersprache Spanisch vortrug, mit Applaus.

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Die Debatte um Missbrauch und Vertuschung hatte die Irland-Reise begleitet.

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Weitere Bilder!

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Schwierige Reise: Der Papst besucht Irland

Ankunft in Dublin

Papst Franziskus ist in Irland gelandet: Zwei Tage wird der Papst im Land verbringen, wo das Weltfamilientreffen stattfindet.

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Großer Empfang

Der Papst wurde bei seiner Ankunft u.a. vom irischen Außenminister Simon Coveney und dessen Familie begrüßt.

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Großer Empfang

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Auch kirchliche Würdenträger hießen den Papst willkommen.

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Gast beim Familientreffen

Das Weltfamilientreffen findet alle drei Jahre an einem anderen Ort statt. Das Treffen rückt die Einheit der Menschen in den Fokus.

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Ankunft in Dublin

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Am heutigen Abend soll im Croke-Park-Stadion in Dublin ein Familienfestival stattfinden, zu dem 80.000 Teilnehmer erwartet werden.

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Im Flugzeug

An Bord des Flugzeugs begrüßte Papst mitreisende Journalisten.

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Regenbogen-Flaggen

An der Ha'Penny Brücke in Dublin wurden Regenbogenflaggen angebracht, um den Missbrauchsopfern der katholischen Kirche zu gedenken.

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In der St. Patricks Hall im Schloss hielt Papst Franziskus eine Rede. Hier verlässt er den Saal mit Premier Leo Varadkar.

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Priemierminister Leo Varadkar begrüßt Papst Franziskus.

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Bei seinem Besuch in Dublin pflanzte der Papst auch einen Baum.

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Auch positive Signale

Collins gehört zu den acht Missbrauchsopfern, die Franziskus am Samstag in Dublin zu einem eineinhalbstündigen Gespräch getroffen hatte. Bei dem Gespräch habe er zwar ihre Forderung nach weltweit einheitlichen Sicherheitsvorkehrungen für Kinder nickend zur Kenntnis genommen, sagte Collins. Der Papst habe aber nicht erkennen lassen, ob er solche Standards einführen wolle, um neuen Missbrauch zu verhindern.

Als positives Signal wertete Collins, dass der Papst die systematische Vertuschung klar anerkannt habe. "Es gibt immer noch Leute in der Kirche, Kleriker wie Laien, die abstreiten, dass ein Bischof einen Täter schützen würde." Dass der Papst dies als Tatsache anerkannt habe, könne diesen Leugnungen nun ein Ende bereiten.

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