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DeutschlandDiesel-Fahrverbote in Stuttgart ab 2019

Die Verordnung gilt für Euro-Abgasnorm 4 und schlechter.

© (c) AP (Marijan Murat)
 

Ab 1. Jänner 2019 gibt es in Stuttgart Fahrverbote für Dieselautos der Euro-Abgasnorm 4 und schlechter. Das hat die grün-schwarze Regierung in Baden-Württemberg am Mittwoch beschlossen.

Ein Fahrverbot für jüngere Diesel der Euronorm 5 wollen die Koalitionspartner jedoch weiterhin vermeiden. Mögliche Verbote für solche Fahrzeuge sollen von der Wirkung eines Paketes zur Luftreinhaltung für die Landeshauptstadt abhängig gemacht werden, dessen Details noch bekannt gegeben werden.

Druck auf Kretschmann

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte im Februar dieses Jahres entschieden, dass Fahrverbote zur Luftreinhaltung grundsätzlich erlaubt sind. Seither stand die Regierung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) unter großem Druck, die Werte schädlicher Stickoxide in der Stadt zu senken. In Hamburg gibt es bereits ein auf zwei Streckenabschnitte begrenztes Diesel-Fahrverbot.

Kommentare (7)

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selbstdenker70
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...

Dumme und absichtliche Vernichtung von Privatvermögen. Aber die Warenlieferung, in der selben Straße, durch alte Diesel Lkw ist natürlich erlaubt. Und wenn die Diesel weg sind, sind die Benziner an der Reihe. Dann hat man alle Werte vernichtet. Die Autoindustrie jubelt weil alle Fahrzeuge durch Neukauf von e Autos ersetzt werden müssen, und die Verbrenner werden in den Osten oder nach Afrika verkauft. Die Luft hält bleibt ja bekanntlich bei der Grenze stehen.....

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Apulio
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Ein Raucher produziert

in der gleichen Zeit mehr Feinstaub als ein Dieselauto.
Dass heißt auch sofortiges Rauchverbot auf allen Straßen.

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scionescio
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Jede Bremsaktion eines Radfahrers mit Felgenbremsen produziert mehr Feinstaub als ein Euro 6c Diesel bei 100km Fahrstrecke ...

... aber wen interessiert das schon, wenn die Feindbilder und Sündenböcke schon vorgegeben sind!

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checker43
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Das

ist unrichtig. 0,45 g Abrieb pro Bremsvorgang bei einem Fahrrad hieße, dass nach ca. 100 Bremsvorgängen neue Beläge gekauft werden müssten. Die 0,45 g/100 km bei einem 6c-Diesel beziehen sich auch nur auf die Motoremissionen, nicht auf Abrieb von Bremsen, Reifen und Aufwirbelung.

Und die Feinstaubemissionen sind ohnehin nicht der Grund für die Fahrverbote, sondern die Stickoxide. Wie sieht es da beim Fahhrad aus?

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gerbur
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@scionescio

Ich bezweifle das zwar, aber sollte man nicht Gleiches mit Gleichem vergleichen, z.B. den Feinstaub eines 2 Tonnen SUVs aus 100km/h mit dem eines modernen Fahrrades mit Scheibenbremsen aus 30km/h?

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redfoxl
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Nicht nötig in Graz - oder doch?

Gut, dass es für Graz keine Fahrverbote für alte Dieselstinker braucht (laut kürzlich getätigter Aussage von Bgm. Nagl und zuständigem Landesrat Lang), weil bei uns in puncto Luftgüte ohnehin alles in bester Ordnung ist. Wer daran - berechtigte - Zweifel hegt, ist wohl auch ein perspektiven- loser Neinsager und notorischer Querulant.

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DukeNude
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wohne seit 1 Jahr außerhalb

und wenn ich heute in die Stadt komme, speib ich mich fast an vom Gestank. 40 Jahre lang war ich daran gewöhnt.

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