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Marktstart 2022Das wird der elektrische Audi A6

Audi zeigt einen ersten Vorgeschmack auf einen elektrischen A6. Der steht auf einer neuen Plattform, die ab 2022 ins Geschehen eingreift.

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Audis neues Conceptcar nimmt einen elektrischen Audi A6 vorweg © BMW
 

Zunächst wollen wir einmal rekapitulieren: Zwei SUVe-tron und Q4 e-tron – sowie ein Coupé, den e-tron GT, können die Ingolstädter inzwischen auf der rein elektrischen Habenseite verbuchen. Aber damit ist das Soll noch lange nicht erfüllt.

Auf der Automessen in Shanghai (live und mit Publikumsverkehr, nur so am Rande), hat Audi mit einem Showcar den elektrischen A6 vorweggenommen. Unter dessen durchaus ansehnlicher Hülle verbirgt sich eine neue Elektro-Plattform, auf der die Bayern ab Ende 2022 in der Mittel- und später auch in der Kompaktklasse aufzeigen wollen. Und wie im Fall des A6 e-tron eben auch in der oberen Mittelklasse.

Showcar: Audi A6 e-tron Concept

Zunächst wollen wir einmal rekapitulieren: Zwei SUV – e-tron und Q4 e-tron – sowie ein Coupé, den e-tron GT, können die Ingolstädter inzwischen auf der rein elektrischen Habenseite verbuchen. Aber damit ist das Soll noch lange nicht erfüllt.

AUDI

Auf der Automessen in Shanghai (live und mit Publikumsverkehr, nur so am Rande), hat Audi mit einem Showcar den elektrischen A6 vorweggenommen.

AUDI

Unter dessen durchaus ansehnlicher Hülle verbirgt sich eine neue Elektro-Plattform, auf der die Bayern ab Ende 2022 in der Mittel- und später auch in der Kompaktklasse aufzeigen wollen. Und wie im Fall des A6 e-tron eben auch in der oberen Mittelklasse.

AUDI

Herzstück der Architektur sind der Akku zwischen den beiden Achsen, der im konkreten Fall einen Energiegehalt von rund 100 kWh hat, und der Elektromotor an der Hinterachse.

AUDI

Je nach Version sollen mehr als 700 Kilometer Reichweite möglich sein. Weil bei Audi Quattro immer ein Thema sein wird, wird es auch Modelle mit einem Elektromotor pro Achse geben.

AUDI

Also mit Allradantrieb wie beim Showcar A6 e-tron. Dessen zwei Elektromotoren mobilisieren gemeinsam bis zu 350 kW (476 PS) und ein Drehmoment von maximal 800 Newtonmeter.

AUDI

Serienmäßig soll bei allen Modellen auf der neuen Plattform 800-Volt-Ladetechnik sein: Beim Schnellladen fließen also bis zu 270 kW durchs Kabel.

AUDI

Die Studie nimmt nicht nur die Technik, sondern auch die Optik vorweg, die bei Audi künftig den Ton angeben soll. Mit dem aktuellen A6 teilt er sich nur mehr die Abmessungen – 4,96 Meter in der Länge, 1,96 und 1,44 Meter in Breite und Höhe – und den Singleframe-Kühlergrill, der beim Stromer aber selbstredend geschlossen ist.

AUDI

Aber bei Studien, da dürfen die Techniker auch immer ein bisschen verspielt sein: Das zeigt sich hier in ausschweifenden Lichtinszenierungen und LED- und OLED-Technologie.

AUDI

Die Hauptscheinwerfer zum Beispiel leuchten in Dunkeln nicht nur die Straße aus, sie können eine Wand zu einem kleinen Kino mutieren lassen: Sie projizieren nämlich ein Videospiel auf die Fläche, mit dem man sich während des Ladestopps die Zeit vertreiben kann.

AUDI
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Herzstück der Architektur sind der Akku zwischen den beiden Achsen, der im konkreten Fall einen Energiegehalt von rund 100 kWh hat, und der Elektromotor an der Hinterachse. Je nach Version sollen mehr als 700 Kilometer Reichweite möglich sein. Weil bei Audi Quattro immer ein Thema sein wird, wird es auch Modelle mit einem Elektromotor pro Achse geben.

Also mit Allradantrieb wie beim Showcar A6 e-tron. Dessen zwei Elektromotoren mobilisieren gemeinsam bis zu 350 kW (476 PS) und ein Drehmoment von maximal 800 Newtonmeter. Serienmäßig soll bei allen Modellen auf der neuen Plattform 800-Volt-Ladetechnik sein: Beim Schnellladen fließen also bis zu 270 kW durchs Kabel.

Modellvorstellung: Audi Q4 e-tron

Mit dem Q4 e-tron und der Sportback-Variante mit niedrigerer, coupéartiger Dachlinie bringt Audi seine ersten elektrischen Kompakt-SUV auf den Markt.

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Die beiden strecken sich auf eine Länge von 4,59 Meter und sollen den Passagieren wegen des weggefallenen Mitteltunnels luftig Platz bieten.

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Beim Q4 e-tron liegt das Kofferraumvolumen je nach Stellung der Rücksitzlehnen 520 bis 1490 Liter, beim Sportback sind es 535 bis 1460 Liter. Beide Modelle können Anhänger bis 1000 Kilogramm Gewicht ziehen, die Allrad-Varianten sogar bis 1200 Kilogramm.

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Zwei Batterie- und drei Antriebsvarianten sind im Programm: Der kompakte Akku für den Q4 35 bietet 52 kWh Nettoenergieinhalt (55 kWh brutto), bei der großen Batterie in den Modellen Q4 40 und Q4 50 e-tron quattro sind es 77 beziehungsweise 82 kWh.

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Beim Q4 35 e-tron treibt ein Elektromotor die Hinterachse an, der 125 kW (170 PS) beziehungsweise 150 kW (204 PS) leistet.

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Die Topmotorisierung Q4 50 e-tron quattro nutzt zwei E-Maschinen für den elektrischen Allradantrieb. Sie bringen es auf 220 kW (299 PS) Maximalleistung.

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Der Q4 40 e-tron soll mit einer Batterieladung bis zu 520 Kilometer (WLTP) weit kommen. Dank einer Ladeleistung von maximal 125 kW kann er unter idealen Bedingungen in rund zehn Minuten Strom für etwa 130 Kilometer tanken.

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Die beiden neuen Elektro-SUVs von Audi können Wechselstrom (AC) und Gleichstrom (DC) laden, je nach Batterie mit unterschiedlicher Leistung. Beim kompakten Akku sind es bis zu 7,4 kW beim AC-Laden und bis zu 100 kW beim HPC-Laden mit Gleichstrom. Die große Batterie ermöglicht serienmäßig bis zu 11 kW mit AC und bis zu 125 kW beim HPC-Laden.

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Die Instrumententafel ist in separate Bereiche aufgeteilt und integriert zwei Displays. Neu ist auch das Lenkrad mit  fugenlosen Touch-Flächen, über die der Fahrer das digitale Kombiinstrument steuert.

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Die Bedienung von Infotainment und Navigation erfolgt primär über das zentrale Touchdisplay, das gegen Ende des Jahres auch in der größten Ausbaustufe mit 11,6 Zoll erhältlich sein wird. Optional gibt es auch ein Head-up-Display mit Augmented Reality. 

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Die Studie nimmt nicht nur die Technik, sondern auch die Optik vorweg, die bei Audi künftig den Ton angeben soll. Mit dem aktuellen A6 teilt er sich nur mehr die Abmessungen – 4,96 Meter in der Länge, 1,96 und 1,44 Meter in Breite und Höhe – und den Singleframe-Kühlergrill, der beim Stromer aber selbstredend geschlossen ist.

Modellvorstellung: Audi e-tron GT

Das ist sie also, die längst überfällige Reaktion aus Ingolstadt auf das Tesla Model S: Audi hat das Tuch vom e-tron GT gezogen. Einem viertürigen Coupé, das die engagierte Technik des Porsche Taycan nutzt.

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Und zwar in zwei Versionen: Beim „Einstiegsmodell“ e-tron GT quattro spult der vordere Elektromotor 175 kW (238 PS) und der hintere 320 kW (435 PS) maximale Leistung ab. Beim Boosten über die Launch Control mobilisieren sie für rund 2,5 Sekunden bis zu 390 kW (530 PS).

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Das Drehmoment des Systems kumuliert sich auf bis zu 630 Newtonmeter, kurzzeitig sogar noch um 10 mehr. Wird die Spitzenleistung abgerufen, katapultiert der Allradantrieb den Stromer in 4,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h und auf einen Topspeed von 245 km/h.

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Ist das schon nicht gerade langsam (wenn auch nur begrenzt abrufbar), legt die RS-Version noch eine Schippe nach. Da schultern die E-Motoren eine Systemleistung von bis zu 440 kW (598 PS), die beim Boosten sogar einen Peak von 475 kW (646 PS) erklimmt, und ein Gesamtdrehmoment 830 Newtonmetern. Damit fällt die 100 in 3,3 Sekunden und bei entsprechend gefülltem Akku endet der Vortrieb erst bei Tempo 250.

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Neben dem Allradantrieb mit Hinterachsdifferenzialsperre packt Audi so ziemlich alles in den GT, was der Technikbaukasten so hergibt: geregelte Dämpfung, Luftfederung, Allradlenkung. Der hintere Elektromotor schickt seine Momente auf ein Zweiganggetriebe. Wenn der Fahrer das „Gaspedal“ freigibt, wechselt der Antrieb in der Regel ins Segeln.

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Macht man von all diesen angeführten Spitzenwerten keinen Gebrauch, stellen die Ingolstädter eine Reichweite von bis zu 487 Kilometern in Aussicht. Das bewerkstelligt die Batterie im Fahrzeugboden mit einer Nettokapazität von 85 kWh (brutto 93 kWh), die sich durch die 800-Volt-Technik mit Gleichstrom von bis zu 270 kW laden lässt.

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Die Ladeklappen liegen hinter den Vorderrädern – und zwar auf beiden Seiten. Links und rechts kann der GT Wechselstrom (bis zu 11 kW, nach dem Marktstart folgt ein Ladegerät für 22 kW Leistung als Option) zutzeln, rechts den Gleichstrom.

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Damit man den großen Akku im Unterboden und die niedrige Dachlinie von 1,41 Metern unter einen Hut bringt, sodass man auf der hinteren Sitzbank standesgemäß sitzen kann, hat die Batterie auf Höhe des Fonds eine Aussparung: die sogenannte Fuß-Garage.

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Bei einem cw-Wert von nur 0,24, erstreckt sich die Karosserie bei einem Radstand von 2,90 Meter Radstand auf eine Länge von 4,99 Meter. Stolz ist auch die Breite von 1,96 Meter. Gepäckräume gibt es zwei: Der unter dem Deckel, den man einst Motorhaube nannte, fasst 85 Liter, der gute alte Kofferraum 405. Außer man nimmt den RS mit dem Premium-Soundsystem von Bang & Olufsen, das tönt dann satte 39 Liter weg.

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Apropos Sound – den haben die Ingolstädter eigens komponiert: Wenn man wie Audi beim GT die Sportlichkeit beschwört, geht die Liebe eben auch durchs Ohr. Dafür treten zwei Steuergeräte und Verstärker im Gepäckraum auf den Plan, die eine Geräuschkulisse für außen und innen erzeugen, die von je zwei Lautsprechern herausposaunt wird.

AUDI AG
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Aber bei Studien, da dürfen die Techniker auch immer ein bisschen verspielt sein: Das zeigt sich hier in ausschweifenden Lichtinszenierungen und LED- und OLED-Technologie. Die Hauptscheinwerfer zum Beispiel leuchten in Dunkeln nicht nur die Straße aus, sie können eine Wand zu einem kleinen Kino mutieren lassen: Sie projizieren nämlich ein Videospiel auf die Fläche, mit dem man sich während des Ladestopps die Zeit vertreiben kann.

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Danke für Ihr Verständnis.

Mezgolits
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1 / 5 / 11 ... rund 100 kWh ...

Vielen Dank, ich meine, das bedeutet: Etwa 800 kg nur für den Akku = für etwa 60 kWh
akkuschonende Speicherung = etwa 80 % Füllung und 20 % Reserve = für etwa 300 km
Reichweite = etwa 20 kWh/100 km und als Taxiauto wäre dieses Auto nicht optimal. EM

Kristianjarnig
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Tja , Herr Mezgolits....

....irgendwie wieder eine Autofirma die nicht kapiert das Kunden(zumindest 98% davon) nicht Millionäre sind und somit nicht ein paar Jahresgehälter für eine Büchse auf 4 Rädern ausgeben wollen.

Klar, es geht alles. Und seit Leasing in der Mittelschicht angekommen ist kann und will sich offensichtlich jeder alles leisten(denken sich manche Hersteller). Bei mir war schon beim e-tron Schluß. Absurde Preise, jetzt wird haltnoch etwas draufgesetzt.

Thema Reichweite und Akkukapazität. Man schafft es also nicht ein vernünftiges E-Auto zu bauen das bei geringerem Gewicht mit einem halbwegs kleinen Akku auskommt. Stattdessen werden die Akkus eben immer größer um damit mehr Reichweite zu realisieren. TOLLE Leistung. Sieht man ja auch am Ford Mustang Mach E, der hat ja auch weitaus größere Akkus als ein Telsa Model 3 LR um damit gleichweit(mehr oder weniger, am Papier) zu kommen.

Seltsame "Evolution" die die E-Autoindustrie gerade durchmacht und mehr und mehr wird mir Tesla sympathisch wenn man sich mal so aktuelle Tests(Stickwort Bloch auf YT) zum Model 3 LR 2021 so ansieht. Dabei war ich immer gegen Tesla.
Audi geht den falschen Weg, BMW ist vom richtigen Weg vor langer Zeit abgebogen, Mercedes macht das was Audi macht. Top ;-) . VW baut auch irgendwas. Mit viel Plastik. Schön. Und trotzdem schwer mit schwacher Reichweite.
Irgendwas macht Musk offensichtlich richtig(und ich war nie ein Fan von dem Mann). Aber Ehre wem Ehre gebührt.

Mezgolits
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Danke - Kristian - zum Vergleich:

Falls jemand ein Einkommen von 3.000 EUro netto pro Monat hat = 3.000 x 10 = 30.000
+ 3.000 x 4 = 12.000 und kommt mit 1.000 EUro pro Monat mit allen Ausgaben 3 Jahre
lang aus, könnten 90.000 EUro für so ein Auto investiert werden - ich habe als Bau-
stellenfahrzeug im Jahr 1987 einen Opel Kadett C Kombi Baujahr 1974 mit 37 kW um
5.000 und weil ich mit ihm so zufrieden war, im Jahr 1989 für die damalige Frau einen
schöneren Opel Kadett C Kombi Baujahr 1975 ebenfalls mit 37 kW um 8.000 Schilling
gekauft, die 5 und 6 Jahre "gehalten" haben ...