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SUV kommt auch als Plug-in-Hybrid Der Hyundai Santa Fe geht an die Steckdose

Im vierten Quartal 2020 geht die überarbeitete Neuauflage des Hyundai Santa Fe an den Start. Und als Plug-in-Hybrid auch an die Steckdose.

Der überarbeitete Hyundai Santa Fe bringt eine neue Front ins Spiel © HYUNDAI
 

Eigentlich ist die aktuelle Generation des Hyundai Santa Fe erst seit 2018 auf dem Markt – dennoch haben die Koreaner ihr großes SUV gründlich umgekrempelt. Wenn man wegen der Elektrifizierung der Antriebe schon die Plattform angreifen muss, dann kann man an der Karosserie ja auch gleich an ein paar Schrauben drehen.

Mit dem neuen Kühlergrill wirkt der Santa Fe jedenfalls massiger – aber nicht nur subjektiv: Bei den Abmessungen (4785/1900/1685 mm L/B/H) legt das SUV in jede Richtung um ein paar Millimeter zu.

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Das Cockpit würde mit neuen Displays bestückt © HYUNDAI

Das Interieur hat in Form der neu gestalteten Mittelkonsole mit darin integriertem neuen 10,25-Zoll-Touchscreen und des volldigitalen 12,3-Zoll Armaturenträgers einen neuen Anstrich bekommen. Bei aufgestellter Rücksitzbank geht sich mit 634 Litern jetzt ein Alzerl mehr im Kofferraum aus.

Modellvorstellung: Hyundai Tucson

Kühlergrill und Scheinwerfer sind es, die Autos seit jeher ein Gesicht geben. Die vierte Generation des Hyundai Tucson – von denen die zweite ix35 hieß – wird die beiden miteinander verschmelzen.

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Das Tagfahrlicht wurden mithilfe von LED-Technologie und Halbspiegeln nahtlos in den Kühlergrill eingebettet. Sind die Hauptscheinwerfer deaktiviert, scheint die Front des Fahrzeugs mit dunklen geometrischen Mustern bedeckt zu sein, ohne dass man zwischen Grill und Lichtern unterscheiden könnte.

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Auch vom der Front abgesehen, lässt der Tucson die Muskeln spielen: Seinen Vorgänger überragt er um 20 Millimeter in der Länge, 15 in der Breite und 10 beim Radstand (4500/1865/1650 mm L/B/H, 2680 mm).

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Neben dem Platzangebot im Innenraum nimmt dabei auch das Kofferraumvolumen zu: Je nach Antriebsstrang bietet das SUV bis zu 620 Liter Kofferraumvolumen bei aufgestellter Rücksitzbank und bis zu 1799 Litern bei umgeklappter Rücksitzbank.

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Wirft man einen ersten Blick in den Innenraum, ist er Tucson gar nicht mehr wieder zu erkennen: Die digitalen Armaturen (10,25 Zoll) sind nicht gesondert eingefasst, sondern ins Armaturenbrett geschwungen integriert.

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Der Touchscreen des Infotainments wird nach unten durch eine Blende zur Steuerung von Belüftung und Klimaanlage ergänzt. Auf der Mittelkonsole ersetzen Tasten den Wählhebel der Automatik.

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Apropos Antriebstrang – da haben die Koreaner einiges in petto. Ohne Elektrounterstützung kommt der 1,6-Liter-Diesel mit 115 PS aus, den es nur mit Frontantrieb gibt.

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Mit der Mild-Hybrird-Technologie sind der 1,6-Liter-Benziner vesehen – in der Leistungsstufe mit 150 PS mit Frontantrieb und mit 180 PS mit Allrad – und der 1,6-Liter-Diesel mit 136 PS, wahlweise mit 2WD oder 4WD.

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Beim Hybrid greifen ein Elektromotor mit 44,2 kW und eine Lithium-Ionen-Polymerbatterie mit 1,49 kWh dem 1,6-Liter-Benziner unter die Ventile, die eine Systemleistung von 230 PS und einem Drehmoment von 350 Newtonmetern stemmen. Stets kombiniert mit einer Sechs-Gang-Automatik, Front- oder Allradantrieb.

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Im zweiten Quartal 2021 kommt auch eine Plug-in-Hybridversion kombiniert mit dem 1,6-Liter-Benziner ins Programm.

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Aber die wichtigste Nachricht im Zuge der Modellpflege ist – der Santa Fe ist der erste Hyundai in Europa, der mit dem neuen Plug-in-Hybrid namens „Smartstream“ im ersten Quartal 2021 in den Handel kommt. Das System besteht aus einem 1,6-Liter-Turbobenziner und einem 66,9-kW-Elektromotor, der seine maximale Leistung aus einer 13,8-kWh-Lithium-Ionen-Polymerbatterie bezieht, die unter den vorderen Sitzen verstaut ist.

Die Gesamtleistung der beiden beläuft sich auf 265 PS und hat ein kombiniertes Drehmoment von bis zu 350 Newtonmetern. Der Antrieb ist an ein Sechs-Gang-Automatikgetriebe gekoppelt und lässt sich mit Allrad kombinieren. Zudem soll eine "normale" Hybridversion angeboten werden.

Als Plug-in-Hybrid nimmt das SUV auch Dosenfutter Foto © HYUNDAI

Aber weil der Selbstzünder in SUV dieser Größe wohl noch länger nicht ausgedient hat, packen die Koreaner auch einen neuen Diesel unter die Haube: Ein Vierzylinder mit 2,2 Litern Hubraum, der 200 PS und 440 Newtonmeter Drehmoment schupft und sowohl mit Front- als auch Allradantrieb erhältlich sein wird. Das Schalten übernimmt ein neues Acht-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

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