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Showcar in FrankfurtDieser BMW X6 ist das schwärzeste Auto der Welt

Auf der IAA in Frankfurt zeigt BMW einen X6, der im „schwärzesten Schwarz der Welt“ lackiert ist.

"Vantablack" nennt sich das schwärzteste aller Schwarz © BMW
 

Natürlich wird BMW auf dem Autosalon in Frankfurt auch die dritte Generation des X6 ins Rampenlicht rücken. Aber dieses SUV-Coupé wird seinen Kollegen mit Standardfarben wohl die Show stehlen: Es ist nämlich das weltweit erste und einzige Fahrzeug, das mit „Vantablack“ lackiert wurde – dem schwärzesten Schwarz.

Das exklusive Showcar ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit der Bayern mit Surrey NanoSystems, den Erfindern folgender Technologie: Auf einer mit „Vantablack“ beschichteten Oberfläche sind Strukturen für das menschliche Auge nicht mehr erkennbar, die Objekte wirken zweidimensional. Mitunter entsteht im Gehirn die Empfindung, in ein Loch bzw. ins Nichts zu schauen.

Showcar in Frankfurt: BMW X6

Natürlich wird BMW auf dem Autosalon in Frankfurt auch die dritte Generation des X6 ins Rampenlicht rücken. Aber dieses SUV-Coupé wird seinen Kollegen mit Standardfarben wohl die Show stehlen: Es ist nämlich das weltweit erste und einzige Fahrzeug, das mit „Vantablack“ lackiert wurde – dem schwärzesten Schwarz.

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Das exklusive Showcar ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit der Bayern mit Surrey NanoSystems, den Erfindern folgender Technologie: Auf einer mit „Vantablack“ beschichteten Oberfläche sind Strukturen für das menschliche Auge nicht mehr erkennbar, die Objekte wirken zweidimensional. Mitunter entsteht im Gehirn die Empfindung, in ein Loch bzw. ins Nichts zu schauen.

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Als Lackierung für ein Fahrzeug, die ja die Linienführung betonen soll, ist die Farbe also eher ungeeignet. Der X6 wurde daher mit der ursprünglich für die Bereiche Architektur und Wissenschaft entwickelten Variante VBx2 lackiert.

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Diese kann aufgesprüht werden, verfügt über eine einprozentige „Totale Hemisphärische Reflexion“ und gilt so weiterhin als „super-schwarz“, bietet dabei aber eine geringe Reflexion aus jedem Blickwinkel. Mit ihr beschichtete Materialien scheinen so ihre Dreidimensionalität zu verlieren.

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Ursprünglich steht der Name „Vantablack“ für die zugrundeliegende Technologie eines senkrecht angeordneten Nanoröhren-Rasters (Vertically Aligned Nano Tube Array) aus Kohlenstoff. Jede dieser Röhren hat eine Länge von 14 bis 50 Mikrometer und misst im Durchmesser 20 Nanometer, ist damit rund 5000-mal dünner als ein menschliches Haar. Auf einer Oberfläche von einem Quadratzentimeter finden so eine Milliarde gerichtete Kohlenstoffnanoröhren Platz. Einfallendes Licht wird von diesem Röhrensystem fast komplett „geschluckt“ und nicht reflektiert.

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Als Lackierung für ein Fahrzeug, die ja die Linienführung betonen soll, ist die Farbe also eher ungeeignet. Der X6 wurde daher mit der ursprünglich für die Bereiche Architektur und Wissenschaft entwickelten Variante VBx2 lackiert. Diese kann aufgesprüht werden, verfügt über eine einprozentige „Totale Hemisphärische Reflexion“ und gilt so weiterhin als „super-schwarz“, bietet dabei aber eine geringe Reflexion aus jedem Blickwinkel. Mit ihr beschichtete Materialien scheinen so ihre Dreidimensionalität zu verlieren.

Modellvorstellung: BMW X6

Ein Trend ist bei den BMW-Modellen der jüngeren Zeit unübersehbar – die traditionellen Nieren im Kühlergrill werden immer größer. So auch beim neuen X6, von dem die Bayern jüngst das Tuch gezogen haben.

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Was macht man mit der riesigen Fläche? Im Fall des SUV-Coupé: beleuchten. Das Licht wird durch das Öffnen oder Schließen des Fahrzeugs aktiviert und steht auch während der Fahrt zur Verfügung. Polarisieren ist also auch bei der dritten Generation serienmäßig.

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Aber nicht nur die Nieren sind gewachsen, sondern der ganze X6. Im Vergleich zum Vorgänger um 26 Millimeter in der Länge, 15 in der Breite, dafür fällt er 6 Millimeter niedriger aus (4935/2004/1696 mm). Der Radstand hat um 42 auf 2975 Millimeter erweitert. Durch die teil- wie umklappbare Fondsitzlehne lässt sich das Gepäckraumvolumen von 580 auf bis zu 1530 Liter erweitern. Apropos Größe: BMW steckt Räder zwischen 19 und 22 Zoll auf.

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Zum Start im November sind je zwei Otto- und zwei Dieselmotoren in der Ziehung: Den Einstieg bilden die Reihensechszylinder im xDrive40i (340 PS) und dem xDrive30d (265 PS).

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Je nach Verbrennungsprinzip bilden der M50i und der M50d die Speerspitzen: ersterer ein V8-Benziner mit 530 PS, zweiterer ein Sechszylinder-Selbstzünder mit 400 PS und vier (!) Turboladern. Alle sind mit Allradantrieb und einer Acht-Gang-Automatik kombiniert.

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Bei den M-Modellen ist eine Krawall-Sportabgasanlage serienmäßig, dafür kann man für die anderen beiden ein Offroad-Paket mit vier Fahrmodi ordern. Serienmäßig ist ein Fahrwerk mit adaptiven Dämpfern bzw. ein M-Fahrwerk, auf Wunsch gibt es auch eine Luftfederung.

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Das Top-Infotainmentsystem umfasst ein hochauflösendes Kombiinstrument und ein Control Display mit einer Bildschirmdiagonale von jeweils 12,3 Zoll. Mit an Bord ist auch der persönliche Assistent, den man mit „Hey BMW“ anspricht und dessen Namen man sich aussuchen kann. Immerhin verbringt man ja viel Zeit miteinander.

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Zudem kann man es sich mit Multifunktionssitzen mit Massagefunktion, Glasapplikationen für ausgewählte Bedienelemente oder Panorama-Glasdach im Innenraum hübsch einrichten.

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Fehlen noch die Assistenzsysteme, ohne die heutzutage gar nichts mehr geht: Serienmäßig ist die Geschwindigkeitsregelung mit Bremsfunktion, die Auffahr- und Personenwarnung mit City-Bremsfunktion, die auch auf erkannte Radfahrer hinweist. Optional meistert der X6 den Stop-and-Go-Verkehr selbstständig.

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Dazu kommt ein Lenk- und Spurführungsassistent, aktiver Seitenkollisionsschutz, eine Ausweichhilfe, Heckkollisions-, Vorfahrts-, Querverkehrs- und Falschfahrwarnung.

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Ursprünglich steht der Name „Vantablack“ für die zugrundeliegende Technologie eines senkrecht angeordneten Nanoröhren-Rasters (Vertically Aligned Nano Tube Array) aus Kohlenstoff. Jede dieser Röhren hat eine Länge von 14 bis 50 Mikrometer und misst im Durchmesser 20 Nanometer, ist damit rund 5000-mal dünner als ein menschliches Haar. Auf einer Oberfläche von einem Quadratzentimeter finden so eine Milliarde gerichtete Kohlenstoffnanoröhren Platz. Einfallendes Licht wird von diesem Röhrensystem fast komplett „geschluckt“ und nicht reflektiert.

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