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Erste AusfahrtDer BMW X7 ist der König von Bayern

Mit dem BMW X7 fährt der neue Boss vor. Ein erster Kontakt mit dem siebensitzigen XXL-Luxus-SUV.

Mit dem BMW X7 wird man hierzulande Parkgaragen meiden © BMW
 

Du meine Güte, was für ein Riesenauto. Mit dem X7 hat sich BMW in Zeiten wie diesen ganz schön aus dem Fenster gelehnt: 5,1 Meter lang, zwei Meter breit, 1,8 Meter hoch und 2,3 Tonnen schwer, pflegt das größte SUV der Bayern einen nahezu furchteinflößenden Auftritt und stellt am mächtigen Bug die größte Doppelniere der Geschichte zur Schau.

Das neue Flaggschiff, das in Spartanburg gebaut wird, ist ein Wagen ganz nach dem Geschmack der Amerikaner: groß und mächtig, komfortabel und luxuriös wie ein Apartment an der New Yorker Fifth Avenue. Die Exklusivität zieht sich wie ein roter Faden durch die Nobel-Fuhre. Bei einem Radstand von über drei Metern lebt es sich in der hellen Edelstube herrschaftlich, die sieben Sitzplätze sind serienmäßig. Wobei die dritte Reihe alles andere als eine Strafbank und absolut erwachsenentauglich ist. Optional kann man die zweite Reihe mit Einzelsitzen bestücken – mit den gleichen Einstellmöglichkeiten wie vorn.

Modellvorstellung: BMW X7

Das automobile Oberhaus lässt BMW derzeit keine Ruhe: Erst trauen sich die Bayern wieder einen 8er, und jetzt reiht sich der X7 ganz oben in BMWs SUV-Palette ein. Mit einer Länge von 5151, einer Breite von 2000 und einer Höhe von 1805 Millimetern ist der Ober-Bayer mit den extragroßen Nieren im Kühlergrill ein ganz schönes Trumm.

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Ein Radstand von 3105 Millimetern macht eine dritte Sitzreihe möglich, die ziemlich feudal mit Armauflagen, Cupholdern und USB-Anschlüssen versehen ist. Optional wird die mittlere Reihe mit zwei Komfort-Einzelsitzen ausgestattet. Jegliches Gestühl lässt sich bequem per Knopfdruck einstellen.

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Und: Das Gepäckraumvolumen – enterbar durch die zweigeteilte Heckklappe – lässt sich je nach Bedarf von 326 auf bis zu 2120 Liter erweitert werden.

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Die stattliche Größe akzentuieren die scharf gezeichneten LED-Scheinwerfer (optional gibt’s auch Laserlicht), Chrom-Elemente und 20-Zöller. Die Auswahl der als Sonderausstattung erhältlichen Leichtmetallräder umfasst sogar Varianten in 21 und 22 Zoll.

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In dieser Klasse darf man natürlich gerade im Innenraum nicht patzen, weshalb man serienmäßig auf Ledersitzen unter einem dreiteiligen Panorama-Glasdach Platz nimmt, umweht von einer Vier-Zonen-Klimaautomatik. Gegen Aufpreis gibt es sogar eine mit fünf sowie Bedienelemente mit Glasapplikationen und ein Soundsystem von Bowers & Wilkins.

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Das Cockpit besteht aus einer vollständig digitalen Instrumentenkombi und einem Display mit einer Bildschirmdiagonale von jeweils 12,3 Zoll. Und wie es sich für diese Klasse geziemt, ist der persönliche Assistent fix eingebaut: Der per Sprachbedienung aktivierbare digitale Begleiter unterstützt den Fahrer bei der Bedienung von Fahrzeugfunktionen und erlernt durch nahtlos übertragene Updates permanent zusätzliche Fähigkeiten.

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Das zur Markteinführung verfügbare Antriebsportfolio umfasst einen Reihensechszylinder-Benziner mit 340 PS alias 40i sowie zwei Reihensechszylinder-Diesel mit 265 PS im 30d beziehungsweise 400 PS im M50d.

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Alle sind serienmäßig mit einer Acht-Gang-Automatik und einem hecklastigen Allradantrieb kombiniert. Mit von der Partie ist auch das Sportdifferenzial der M GmbH mit elektronisch geregelter Sperre.

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Die mindestens 2,3 Tonnen Lebendgewicht schaukeln das adaptive Fahrwerk mit elektronisch geregelten Dämpfern und eine Zweiachs-Luftfederung. Je nach Situation kann die Fahrzeughöhe per Tastendruck sowie mit dem Autoschlüssel um bis zu 80 Millimeter variiert werden. In Sachen Fahrdynamik haben die Bayern die Allradlenkung und eine aktive Wankstabilisierung verpflichtet. Außerdem ist für alle Modellvarianten mit Ausnahme des M50d ein Offroad-Paket erhältlich.

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Assistenzsysteme en masse sind natürlich auch an Bord: Neben der aktiven Geschwindigkeitsregelung, die sich am Vordermann orientiert und automatisch bis zum Stillstand abbremsen und wieder anfahren kann, kümmern sich diverse andere elektronische Schutzengel um die Seitenführung, sei es beim Spurhalten oder beim Ausweichen.

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Das Cockpit-Layout kennt man vom X5, das Operating System 7.0 mit zwei 12,3-Zoll-Bildschirmen kann auch intuitiv per Sprache („Hey, BMW“) gesteuert werden. Bei der Fahrassistenz ist alles an Bord, was im Konzern verfügbar ist. Erster Fahreindruck? Auch da: Alles sehr entspannt, sehr souverän. Erstaunlicherweise hat man keine Sekunde das Gefühl, so ein Riesenschiff in der Hand zu haben. Die Zweiachs-Luftfederung ist serienmäßig, für die Integrallenkung legt man drauf.

BMW X7

Marktstart: 11. Mai
Modelle/Motoren/Preise: BMX X7 xDrive 30d A, Sechszylinder-Diesel, 265 PS, Preis 97.550 Euro. BMW X7 M50d A, 400 PS, 126.550 Euro. BMW X7 xDrive 40i A, Sechszylinder-Benziner, 340 PS, 104.150 Euro.
Kraftübertragung: Allrad, 8-Gang-Automatik.

Bei Bedarf kann es der X7 auch sportlich, das Gelände scheut er ebenso nicht. Das Offroadpaket bietet vier extra Fahrmodi (Schnee, Sand, Schotter, Felsen) und einen robusten Unterfahrschutz. Der Start erfolgt mit drei bewährten Motoren (zwei Diesel, ein Benziner). Der V8 kommt bei uns etwas später. Eine Hybrid-Version sollte zügig nachgereicht werden.

Wo wird BMW mit dem X7 punkten? Vorrangig in den USA, in China und Russland, aber auch die Münchener Schickeria wird damit gerne in Kitzbühel einschweben. Und in Österreich werden sich auch genug Betuchte beeindrucken lassen: Ab 97.550 Euro ist man dabei.

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