Modellpflege Audi RS5 Sportback

Nach dem Coupé bestückt Audi nun auch die fünftürige RS5-Version Sportback mit dem 450-PS-V6.

Nach nicht einmal einem Jahr legt Audi bei ihrem RS5 aber nach und präsentiert nach dem Coupé jetzt den Schrägheckableger. So verbinden die Neckarsulmer also erstmalig die flache, fünftürige Karosserie mit dem bärenstarken Antrieb, bestehend aus dem 2,9-Liter-V6 mit doppelter Turboaufladung, Achtgang-Wandler-Automatik und 450 PS.

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Der übliche Techniktransfer, könnte man sagen. Umso bemerkenswerter hingegen, dass die Audi Sport GmbH das erste Mal in ihrer jungen Geschichte überhaupt eines ihrer Modelle nicht zuerst in Europa, sondern auf den nordamerikanischen Märkten lanciert.

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Erst 2019 dürfen auch wir uns dann über einen familientauglichen Ringkämpfer freuen, der über hecklastigen Allradantrieb und Torque Vectoring an den Hinterrädern verfügt.

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Und der dank 600 Newtonmetern mit atemberaubenden Fahrwerten aufwarten kann: Nach nur 3,9 Sekunden ist der Sprint von Null auf 100 km/h erledigt.

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Die Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h ist natürlich noch lange nicht das Ende der Fahnenstange, sondern eine elektronische Fußfessel für den 2,9-Liter-Motor, der in abgewandelter Form auch in diversen Porsches zum Einsatz kommt.

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Interessant auch die Fahrwerkstechnik des 1,8-Tonnen-Brocken: „Dynamic Ride Control“ verfügt nicht einfach nur über verstellbare Dämpfer. Es verbindet jeweils zwei diagonal gegenüberliegende Dämpfer mit einer Ölleitung, um bei zügiger Kurvenfahrt die Nick- und Wankbewegungen ein wenig zu reduzieren.

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Dem nicht genug, kann man auch diesen RS5 natürlich noch mit Dynamiklenkung, Luftfahrwerk und einer Keramik-Bremse aufrüsten. Die Erfahrungen aus dem Coupé zeigen aber: Er fährt sich auch serienmäßig schon ziemlich gut.

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