Modellvorstellung Mercedes G

Am Vorabend der Detroit Autoshow hat Mercedes den neuen G enthüllt. Marktstart ist im Sommer.

So viel sei schon einmal verraten – Arnold Schwarzeneggers Gebete wurden erhört. Äußerlich hat sich der G nicht wahnsinnig stark verändert. Der markante Türgriff inklusive Schließgeräusch, das sich anhört, als würde ein Gewehr durchrepetiert, die aufgesetzten Blinker, das Ersatzrad an der Hecktür, die robuste Außenschutzleiste.

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All das ist geblieben – dennoch teilen sich der alte und der neue G nur drei Bauteile. Darunter der archaische Türgriff. Aber gewachsen ist der G: und zwar 53 Millimeter in der Länge sowie 121 in der Breite.

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Aber im Innenraum, da haben die Schwaben das Urgestein aus Graz neu erfunden. Die ganz neu designte Instrumententafel beinhaltet serienmäßig zeitlose analoge Tuben als Rundinstrumente, wie in E- und S-Klasse kommen als Kombiinstrument auf Wunsch ein großes Display mit virtuellen Instrumenten sowie ein Zentraldisplay über der Mittelkonsole zum Einsatz.

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Optisch verschmelzen zwei 12,3 Zoll-Displays unter einem gemeinsamen Deckglas zu einem Widescreen-Cockpit. Wer in die G-Klasse einsteigt, findet Design-Elemente des Exterieurs wieder. Etwa die Form der Rundscheinwerfer, die sich in den seitlichen Belüftungsdüsen widerspiegelt. Oder die Gestaltung der Blinker, die von den Lautsprechern zitiert werden.

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Aber auch Zitate des Originals finden wir im Innenraum wieder: zum Beispiel der typische Haltegriff vor dem Beifahrer oder Schalter für die Differenzialsperren. Und: „Am Schöckl muss sich jede G-Klasse beweisen.“ Dieses Motto stand auch bei der Neugestaltung des Offroad-Klassikers ganz oben im Lastenheft. Deshalb ziert nun jeden „G“ als Prüfsiegel eine Schöckl-Plakette am Fuß der B-Säule.

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Und weil der G breiter wird, bietet der Innenraum jetzt mehr Platz: Das Stauraumkonzept wurde grundlegend überarbeitet und bringt zahlreiche neue Ablageflächen mit. So befindet sich nun unter der Armauflage ein beleuchtetes Fach für Kleinigkeiten von Kaugummis über Taschentücher bis zur Sonnenbrille. Vor dem Touchpad in der Mittelkonsole sind statt dem Schalthebel, der hinter das Lenkrad wandert, zwei herausnehmbare Cupholder und eine Ablage untergebracht.

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Von den neuen Dimensionen der gewachsenen G-Klasse profitieren nicht nur die Fahrer, sondern auch die Passagiere in der zweiten Reihe. Auf der Rückbank finden jetzt erstmals drei Erwachsene würdevoll nebeneinander Platz.

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Während der G sich offroad mit Leiterrahmen, drei 100-prozentigen Differenzialsperren, Geländeuntersetzung, 270 Millimetern Bodenfreiheit und 70 Zentimetern Watttiefe weiterhin behauptet, schlägt er onroad mit Einzelradaufhängung mit Doppelquerlenker-Vorderachse in Kombination mit einer starren Hinterachse sowie einer elektromechanischen Zahnstangenlenkung und adaptiven Dämpfern ein ganz neues Kapitel auf. Dass der G beim Sprung auf die zweite Generation 170 Kilogramm verloren hat, schadet der Fahrdynamik auch nicht.

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Bei den Motorisierungen ist Mercedes noch recht schweigsam: Im neuen G 500 sorgt unter anderem ein 4-Liter-V8-Benziner für Vortrieb. Der Biturbo leistet 422 PS und bietet ein maximales Drehmoment von 610 Newtonmetern bei 2000 bis 4750 U/min. Kombiniert werden die Triebwerke mit einer Wandler-Automatik mit neun Gängen.

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Über weitere Varianten machten die Schwaben noch keine konkreten Abgaben. Aber dafür eine vage, was einen alternativen Antriebe angeht: Elektrifiziert wird der G – ob voll- oder teilzeit, werden wir sehen.

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