AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

ModellvorstellungRivians elektrischer Pick-up lehrt Tesla das Fürchten

Das US-amerikanische Start-up Rivian bringt 2020 den elektrischen Pick-up, den Tesla nicht und nicht auf die Räder bekommt.

Der elektrische Pick-up Rivian R1T © RIVIAN
 

So manchem ist der Alltag mit einem Elektroauto beim aktuellen Stand der Ladeinfrastruktur schon abenteuerlich genug – aber das US-amerikanische Start-up namens Rivian geht da einen gehörigen Schritt weiter. Während Tesla-Boss Elon Musk den in Pick-ups vernarrten Amerikanern schon seit Jahren ein solches Modell mit Elektroantrieb in Aussicht stellt, haben die Mannen um Gründer und CEO Robert „RJ“ Scaringe jetzt einen ins Rampenlicht gestellt.

Und das sorgt nicht nur mit seiner fulminanten Optik für Furore: Die Elektromotoren leisten 147 kW – und der R1T hat vier davon, was eine maximale Power von 800 PS bedeutet, die ein Allradantrieb auf Räder verteilt. 2,8 Sekunden – mehr Zeit gönnt sich der 5,5 Meter lange Pick-up für den Sprint von 0 auf 100 km/h nicht. Die Reichweite soll in der Top-Version mit 180-kWh-Akku bei mehr als 650 Kilometern liegen. Drei Batteriegrößen sind geplant und auch die kleinste soll noch für mehr als 370 Kilometer gut sein. Die Akkus können mit bis zu 160 kW geladen werden.

Modellvorstellung: Rivian R1T

So manchem ist der Alltag mit einem Elektroauto beim aktuellen Stand der Ladeinfrastruktur schon abenteuerlich genug – aber das US-amerikanische Start-up namens Rivian geht da einen gehörigen Schritt weiter.

RIVIAN

Während Tesla-Boss Elon Musk den in Pick-ups vernarrten Amerikanern schon seit Jahren ein solches Modell mit Elektroantrieb in Aussicht stellt, haben die Mannen um Gründer und CEO Robert „RJ“ Scaringe jetzt einen ins Rampenlicht gestellt.

RIVIAN

Und das sorgt nicht nur mit seiner fulminanten Optik für Furore: Die Elektromotoren leisten 147 kW – und der R1T hat vier davon, was eine maximale Power von 800 PS bedeutet, die ein Allradantrieb auf Räder verteilt. 2,8 Sekunden – mehr Zeit gönnt sich der 5,5 Meter lange Pick-up für den Sprint von 0 auf 100 km/h nicht.

RIVIAN

Die Reichweite soll in der Top-Version mit 180-kWh-Akku bei mehr als 650 Kilometern liegen. Drei Batteriegrößen sind geplant und auch die kleinste soll noch für mehr als 370 Kilometer gut sein. Die Akkus können mit bis zu 160 kW geladen werden.

RIVIAN

Wegen der optischen Ähnlichkeit nennt Rivian das Paket bestehend aus Batterie, Antrieb, Aufhängung, Bremsen und Kühlsystem „Skateboard“-Plattform.

RIVIAN

Und wer in den Radhäusern uralte Bekannte wie Blattfedern erwartet, wie sie bei US-Pick-ups noch immer nicht aus der Mode sind, der irrt: Doppelquerlenker vorne, Multlink-Aufhängung hinten, adaptive Dämpfer, Wankstabilisierung, Luftfederung – alles da.

RIVIAN

Bei aller futuristischer Optik, ist der R1T aber in guter Pick-up-Tradition vor allem eines: praktisch. Da unter der kantigen Haube kein Motor steckt, gibt es dort 330 Liter Stauraum.

RIVIAN

Von einer Flanke zur anderen reicht ein versperrbares 350-Liter-Staufach, das vor den hinteren Radkästen sitzt und Sperriges wie Snowboards aufnehmen kann.

RIVIAN

Die Ladefläche hat drei 110-Volt-Stromquellen und einen Kompressor. Das Ladegut wird von einer Kamera überwacht. Den Spagat zwischen einem modernen, aber doch widerstandsfähigen Interieur haben die Designer mit der Verwendung von Holz in Angriff genommen. Dazwischen prangen zwei riesige Monitore mit 1,6 und 12,3 Zoll Diagonale.

RIVIAN

Und wenn man auf der Autoshow in Los Angeles schon einen Stand gemietet hatte, hat Rivian die Gelegenheit genutzt, um auch gleich das zweite Modell vorzustellen. Das SUV RS1 mit drei Sitzreihen. Aber zurück zum Pick-up: Ab sofort kann man den R1T bestellen, der Preis liegt bei 61.500 Dollar. Ausgeliefert sollen die ersten Exemplare Ende 2020 werden.

RIVIAN
1/10

Wegen der optischen Ähnlichkeit nennt Rivian das Paket bestehend aus Batterie, Antrieb, Aufhängung, Bremsen und Kühlsystem „Skateboard“-Plattform. Und wer in den Radhäusern uralte Bekannte wie Blattfedern erwartet, wie sie bei US-Pick-ups noch immer nicht aus der Mode sind, der irrt: Doppelquerlenker vorne, Multlink-Aufhängung hinten, adaptive Dämpfer, Wankstabilisierung, Luftfederung – alles da.

Bei aller futuristischer Optik, ist der R1T aber in guter Pick-up-Tradition vor allem eines: praktisch. Da unter der kantigen Haube kein Motor steckt, gibt es dort 330 Liter Stauraum. Von einer Flanke zur anderen reicht ein versperrbares 350-Liter-Staufach, das vor den hinteren Radkästen sitzt und Sperriges wie Snowboards aufnehmen kann.

Das SUV R1S ist auch in der Pipieline Foto © RIVIAN

Die Ladefläche hat drei 110-Volt-Stromquellen und einen Kompressor. Das Ladegut wird von einer Kamera überwacht. Den Spagat zwischen einem modernen, aber doch widerstandsfähigen Interieur haben die Designer mit der Verwendung von Holz in Angriff genommen. Dazwischen prangen zwei riesige Monitore mit 1,6 und 12,3 Zoll Diagonale.

Und wenn man auf der Autoshow in Los Angeles schon einen Stand gemietet hatte, hat Rivian die Gelegenheit genutzt, um auch gleich das zweite Modell vorzustellen. Das SUV R1S mit drei Sitzreihen. Aber zurück zum Pick-up: Ab sofort kann man den R1T bestellen, der Preis liegt bei 61.500 Dollar. Ausgeliefert sollen die ersten Exemplare Ende 2020 werden.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

paulrandig
0
4
Lesenswert?

Worauf ich jetzt noch warte...

...ist eine abgespeckte Version, die kein edles Interieur hat, keine Bildschirme, kein Leder, keine LED-Spielereien.
Gäbe es so ein Gefährt, das man guten Gewissens einfach zur Arbeit in Wald und Wiese einsetzen kann, mit simplen Stoffbezügen und innen, Scheuerleisten rundherum, wäre das ein Segen. 370km reichen locker für einen Halbtag Waldarbeit oder die gelegentliche Fahrt zum Lagerhaus oder in die Stadt.
Es muss nicht immer das Luxussegment sein. Warum kein E-Pickup für die Masse entwickeln? Das könnte dann von Baufirmen eingesetzt werden, von Lieferanten, von der Feuerwehr als Kommandofahrzeug usw.

Antworten
scionescio
3
3
Lesenswert?

@paul: und du bist dir sicher, dass du für so ein abgespecktes Gefährt ca. 60.000 Euro hinlegen willst?

Die enormen Kosten für den Akku lassen sich nur im Hochpreissegment kaschieren!
Die 370km sind eine Idealangabe - im realen Betrieb im Waldeinsatz wirst du einen halben Tag mit Sicherheit nicht überstehen - und so einen Pick Up aus dem Wald mit leerem Akku abzuschleppen, stelle ich mir sehr aufwändig vor ...
Lies die Berichte vom Streetscooter der deutschen Post - im Winter nahezu unbrauchbar, im Sommer ein Dauerkrampf ... nirgendwo klafft Wunsch und Wirklichkeit so weit auseinander wie bei Stromern mit Akkus als Energiequelle!
(kleiner Tipp: rechne dir einfach aus, wie weit du mit 4x 147kW Motoren bei einem 180kW/h Akku kommst, wenn du die Leistung auch nur annähernd ein paar mal ausschöpfst ... mit einberechneten Verlusten ca. knapp 5min - aber selbst das geht in der Praxis nicht, weil die Leistungselektronik wegen Überhitzung vorher abregelt ...)

Antworten