Was der neue Audi A3 alles kannDigital, trotzdem jede Menge Tasten und ein schlaues Fahrwerk

Was Sie über den neuen Audi A3 wissen müssen - und was das Auto vom neuen Golf unterscheidet. Der erste Überblick.

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Der neue Audi A3 © AUDI
 

Man ist erstaunt, wenn man sich erstmals in den Audi A3 setzt: Jene Marke, die als Vorreiter des digitalen Cockpits gilt, hat sich auf Tasten rückbesonnen. Die Bedienfunktionen - im Unterschied zum neuen Golf - sind über Tasten zu steuern. Auch am Lenkrad gibt es keine Touchpads. Das könnte vor allem bei der älteren Kundschaft punkten.

Der Spagat, den Audi schafft: Man ist ja trotzdem digital, samt digitalem Cockpit, dem zentralen Touchdisplay (10,1 Zoll Touch-Display, Handschrift-Eingabe, Sprachsteuerung), oder mit der sensorischen Lautstärkeregelung, die über Kreisbewegungen des Fingers gesteuert wird.

Modellvorstellung: Audi A3 Sportback

VW Golf, Skoda Octavia und Seat Leon – sie haben alle bereits das Licht der Welt erblickt. Jetzt führt auch der Audi A3 die Technik seiner Plattform Brüder aus. Nur mehr als fünftüriger Sportback zu haben, ist der Ingolstädter mit einer Länge von 4,34 Meter und 1,82 Meter Breite ohne Spiegel gegenüber seinem Vorgänger um je gut drei Zentimeter gewachsen.

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Die Höhe von 1,43 Meter und der Radstand von 2,64 Meter blieben unverändert. Der Kofferraum misst 380 bis 1200 Liter Volumen bereit, der Ladeboden ist auf unterschiedlichen Höhenniveaus einsetzbar.

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An den Start gehen zunächst drei Motorisierungen: Benzinerseitig werkt der 1.5 TFSI mit 150 PS, der Diesel 2.0 TDI mit 116 und 150 PS zum Einsatz.

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Als Kraftübertragung dient ein Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Stufen. In der Pipeline sind weitere Triebwerke (auch elektrifizierte) und – Ehrensache – auch Versionen mit Allrad.

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Das Fahrwerk – ab 150 PS mit Vierlenker-Hinterachse – lässt sich mit adaptiver Dämpferregelung, die die Karosserie 10 Millimeter tiefer legt. Beim Sportfahrwerk sind es wegen der strafferen Feder-Dämpfer-Abstimmung minus 15 Millimeter.

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Das Cockpit nutzt bekannte Elemente aus den größeren Audis der Marke und ist serienmäßig mit einem Touch-Display im Format von 10,1 Zoll ausgestattet, das sich zentral in die Instrumententafel einfügt. Das Infotainmentsystem erkennt zudem die Eingabe von Buchstaben per Handschrift und lässt sich auch per Sprache steuern.

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Auch die Armaturen sind jetzt grundsätzlich digital, zusätzliche Funktionen, wie die große Darstellung der Navigationskarte, bietet das „Virtual Cockpit“. Auf Wunsch kommt ein Head-up-Display an Bord, das wichtige Informationen in Farbe auf die Windschutzscheibe projiziert.

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Im Innenraum stechen der neue Gangwählhebel (ganz hip Shifter genannt) und Dekore aus Aluminium oder Carbon ins Auge. Erstmals kommen Sitzbezüge aus recycelten PET-Flaschen zum Einsatz.

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Zwei Jahre hat man intensiv an der Abstimmung des neuen Audi A3 gearbeitet. Eine Kostprobe in einem getarnten Vorserienauto ergibt erste Aufschlüsse: Die Spreizung zwischen den unterschiedlichen Fahrmodi ist tatsächlich beachtlich, die Ingolstädter betonen, dass "kein Dämpfer und keine Feder" gleich mit dem Golf sei - obwohl man auf der gleichen Plattform aufbaue.

Verantwortlich für die schnelle Umsetzung ist auch die Elektronik, die extrem schnell arbeitet, und Reaktionen von Antrieb, ESP, Dämpfer zusätzlich beschleunigt. Das geht etwa so weit, dass die elektronische Regelung in schnell absolvierten Kurven die Dämpfer unterschiedlich steuert und das kurveninnere Rad leicht abgebremst wird. So kratzt es sich leichter durch die Kurve.

Modellvorstellung: Audi Q3 Sportback

Was ist derzeit noch angesagter als ein SUV? Richtig: ein SUV-Coupé. Kaum ein Hersteller verzichtet mehr darauf, diese Nische zu besetzen – so auch Audi, die ihrem kompakten Hochsitz Q3 jetzt einen coupierten Bruder zur Seite stellen.

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Und zwar den Sportback, der ab der A-Säule designtechnisch eigene Wege geht: Die um fast drei Zentimeter niedrigere Dachlinie geht in flach geneigte D-Säulen über und gipfelt in einem Spoiler.

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Der Q3 Sportback ist 4,50 Meter lang, 1,84 breit und 1,56 hoch, während der Radstand bei 2,68 Metern liegt. Die Rückbank, die drei Personen Platz bietet, lässt sich serienmäßig um 130 Millimeter längs verschieben, ihre dreifach geteilten Lehnen sind in sieben Stufen neigungsverstellbar.

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Das Volumen des Gepäckraums reicht von 530 bis 1400 Liter. Der Ladeboden lässt sich auf zwei Ebenen einstellen, die Hutablage findet darunter Platz. Optional ist auch die Heckklappe elektrifiziert.

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Zum Marktstart treten ein Benziner und ein Diesel an: Mit 230 PS ist der 2.0 TFSI der stärkere, der 2.0 TDI mit 150 PS der sparsamere.

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Weitere Motorisierungen folgen im Laufe des Jahres, darunter ein Selbstzünder mit mehr Schmalz und ein Otto-Normalverbraucher inklusive Mild-Hybrid-System. Bei den Top-Motorisierungen übernimmt serienmäßig Allradantrieb die Kraftübertragung.

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Serienmäßig verfügt er über die Progressivlenkung, deren Übersetzung mit zunehmendem Lenkeinschlag immer direkter wird, und über das Sportfahrwerk. Auf Wunsch gibt es eine adaptive Dämpferregelung, unter dessen sechs Modi sich auch eine Offroad-Einstellung befindet.

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Zum Bedien- und Anzeigekonzept gehört schon in der Basisausstattung ein digitales Kombiinstrument mit 10,25 Zoll Diagonale, das der Fahrer per Multifunktionslenkrad bedient.

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Mit dem Top-System halten die digitalen Instrumente und ein 10,1 Zoll messender Touchscreen in der Mitte der Instrumententafel Einzug, der beim Anwählen einer Funktion akustische Rückmeldung gibt.

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Neu unter Online-Services für den Q3 ist die Ampelinformation: Das Auto empfängt Daten vom Verkehrsrechner einer Stadt, die ihre Infrastruktur bereits mit Fahrzeugen kommunizieren lässt, wodurch der Fahrer Informationen zu Ampelphasen erhält. Ebenfalls neu ist der cloudbasierte Amazon-Sprachdienst Alexa.

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Beim Fahrwerk muss man aber wissen: Die Vierlenker-Hinterachse gibt es erst für Aggregate ab 110kW (150 PS). Die adaptive Dämpferregelung bleibt optional. Es gibt auch ein Sportfahrwerk.

Mit knapp 4,34 Metern Länge ist man im Vergleich zum Vorgänger etwas gewachsen, das Platzangebot bleibt kommod, aber nicht üppig. (380 bis 1200 l Kofferraumvolumen).

Die Motoren? Drei kommen zum Start: 1.5TFSI/150 PS, 2.0 TDI/116 PS bzw. 150 PS. Der 1.5 TFSI  startet bei 28.900 Euro.

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