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ModellvorstellungDas ist der schnellste Mini aller Zeiten

Mit dem zweisitzigen John Cooper Works GP macht Mini Ernst. Schneller war noch kein Giftzwerg aus Oxford. Limitiert auf 3000 Stück.

Der Mini John Cooper Works GP erkennt man am Heckspoiler © MINI
 

Die schönsten Geburtstagsgeschenke macht man sich ja doch selbst. Mini lässt zum 60sten Jubiläum der Marke das schnellste Familienmitglied aller Zeiten von der Leine. Wie man anhand des wenig dezenten Heckflügels gleich vermuten würde, ist der John Cooper Works GP ein echter Kraftlackl, der aus seinem 2-Liter-Turbobenziner 306 PS (das sind 75 mehr als beim „normalen“ JCW) und 450 Newtonmeter Drehmoment quetscht.

Mit der Leistung muss sich die Acht-Gang-Automatik einschließlich integrierter Differenzialsperre herumprügeln. Und nein, der Mini trägt den Spoiler nicht nur aus modischen Gründen: Bei einem Topspeed von 265 km/h kann er den zusätzlichen Abtrieb gut brauchen. Nach nur 5,2 Sekunden fällt aus dem Stand die 100-km/h-Grenze.

Modellvorstellung: Mini John Cooper Works GP

Die schönsten Geburtstagsgeschenke macht man sich ja doch selbst. Mini lässt zum 60sten Jubiläum der Marke das schnellste Familienmitglied aller Zeiten von der Leine.

MINI

Wie man anhand des wenig dezenten Heckflügels gleich vermuten würde, ist der John Cooper Works GP ein echter Kraftlackl, der aus seinem 2-Liter-Turbobenziner 306 PS (das sind 75 mehr als beim „normalen“ JCW) und 450 Newtonmeter Drehmoment quetscht.

MINI

Mit der Leistung muss sich die Acht-Gang-Automatik einschließlich integrierter Differenzialsperre herumprügeln.

MINI

Und nein, der Mini trägt den Spoiler nicht nur aus modischen Gründen: Bei einem Topspeed von 265 km/h kann er den zusätzlichen Abtrieb gut brauchen. Nach nur 5,2 Sekunden fällt aus dem Stand die 100-km/h-Grenze.

MINI

Die zwei Endrohre mit gebürsteten Edelstahlblenden und einem Durchmesser von jeweils 90 Millimetern lugen nicht nur vorwitzig zentral aus der Heckschürze hervor, sie machen (je nach aktiviertem Fahrmodus) auch ordentlich Rabatz.

MINI

Optisch erkennt man den JCW GP am bereits erwähnten Heckflügel, besonders großen Lufteinlässen und ausgestellten Radlaufblenden.

MINI

Was so wirkt, als würde der Mini die Muskeln anspannen, macht Platz für größere Räder und Bremsen. Die Beplankung besteht übrigens als carbonfaserverstärktem Kunststoff – Recyling von Resten aus der Produktion von BMW i3 und i8.

MINI

Was hier gespielt wird, sieht man schon auf den ersten Blick in den Innenraum: Der Dreitürer bietet nämlich nur zwei Sitzplätze.

MINI

Dort, wo sonst die Rücksitzbank ist, speilt sich eine rot lackierte Aluminium-Querstrebe zwischen die Seitenwände. Sie dient als Abschirmung, um zu verhindern, dass Gepäckstücke bei starken Bremsmanövern nach vorn rutschen. Und sieht einfach cool aus.

MINI

Apropos: Der John Cooper Works GP ist auf 3000 Stück limitiert. Die Preise stehen noch nicht fest, dürften aber erfahrungsgemäß heftig sein. Dennoch wird der Kraftzwerg rasend schnell vergriffen sein.

MINI
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Die zwei Endrohre mit gebürsteten Edelstahlblenden und einem Durchmesser von jeweils 90 Millimetern lugen nicht nur vorwitzig zentral aus der Heckschürze hervor, sie machen (je nach aktiviertem Fahrmodus) auch ordentlich Rabatz.

Optisch erkennt man den JCW GP am bereits erwähnten Heckflügel, besonders großen Lufteinlässen und ausgestellten Radlaufblenden. Was so wirkt, als würde der Mini die Muskeln anspannen, macht Platz für größere Räder und Bremsen. Die Beplankung besteht übrigens als carbonfaserverstärktem Kunststoff – Recyling von Resten aus der Produktion von BMW i3 und i8.

Modellvorstellung: Mini Cooper SE

60 ist ein gutes Alter, um auf Elektromobilität umzusatteln: Das denken sich scheinbar die Herrschaften von Mini, die im Jubiläumsjahr zum 60sten Geburtstag des Ur-Mini auch den ersten vollelektrischen auf den Markt bringen.

MINI

Der Cooper SE basiert auf dem dreitürigen Mini, hat sich aber statt eines Verbrenners einen 135 kW (184 PS) starken Elektromotor einverleibt. Auch sein maximales Drehmoment von 270 Newtonmetern wird über ein einstufiges Getriebe mit integriertem Differenzial an die Vorderräder bugsiert.

MINI

Beim Kurzsprint von 0 auf 60 km/h in 3,9 Sekunden kann der kleine Giftzwerg durchaus mit ausgewachsenen Sportwagen mithalten. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf Tempo 150 limitiert.

MINI

Die Lithium-Ionen-Batterie tief im Bauch des kleinen Briten soll für eine Reichweite von 235 bis 270 Kilometern gut sein und knabbert daher auch nichts vom Kofferraum weg: 211 Liter, mit umgeklappten Fondsitzlehnen bis zu 731.

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Mit einem Leergewicht von 1365 Kilogramm bleibt sein Gewicht für ein Elektroauto im Rahmen.

MINI

Erkennen kann man den Elektro-Mini neben der dezenten Geräuschkulisse an zahlreichen exklusiven Details der Karosserie in Kontrastfarbe oder dem geschlossenen Kühlergrill.

MINI

Laden lässt sich der Cooper SE wahlweise über herkömmliche Haushaltssteckdosen, die Wallbox oder öffentliche Ladestationen.

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Das Ladegerät ist auf eine maximale Leistung von 50 kW ausgerichtet, sodass die 80-Prozent-Ladung im Bestfall in nur 35 Minuten absolviert werden kann.

MINI

Fahrspaß ist seit jeher eine Spezialdisziplin des Mini – und dazu gehört in der Elektro-Ära das sogenannte One-Pedal-Feeling. Bedeutet: Der Cooper SE rekuperiert so stark, wenn man den Fuß vom Gaspedal nimmt, dass man die meiste Zeit damit alleine auskommt.

MINI

Ein links neben der Start-Stopp-Taste platzierter Toggle-Schalter ermöglicht es, unabhängig wahlweise eine intensive oder eine nur leichte Rekuperation auszuwählen – beim Lastwechsel einer flotten Kurvenpartie kann man das selbsttätige Bremsen schließlich nicht unbedingt gebrauchen. Dazu kommen noch vier Fahrmodi für so ziemlich alle Lebenslagen.

MINI
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Was hier gespielt wird, sieht man schon auf den ersten Blick in den Innenraum: Der Dreitürer bietet nämlich nur zwei Sitzplätze. Dort, wo sonst die Rücksitzbank ist, speilt sich eine rot lackierte Aluminium-Querstrebe zwischen die Seitenwände. Sie dient als Abschirmung, um zu verhindern, dass Gepäckstücke bei starken Bremsmanövern nach vorn rutschen. Und sieht einfach cool aus.

Apropos: Der John Cooper Works GP ist auf 3000 Stück limitiert. Die Preise stehen noch nicht fest, dürften aber erfahrungsgemäß heftig sein. Dennoch wird der Kraftzwerg rasend schnell vergriffen sein.

Kommentare (2)

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Kristianjarnig
3
6
Lesenswert?

Klingt alles sehr danach das hier die Technik des neuen M135i(BMW)...

....in einen Mini Cooper "versteckt" wurde. Selbe Leistung, mehr oder weniger selbe Performance.

Ob es Sinn macht in Zeiten eines 80/100ers auf sehr vielen Autobahnen, Radarpistolen hinter jedem Busch uvam. sei dahingestellt.

Generell ist diese "Hot Hatch" Entwicklung zu immer mehr und mehr bedenklich.

Vor ein paar Jahren waren 200 PS für einen Hot Hatch mehr als ausreichend, irgendwann wurden dann wohl die Schleussen eingerissen.

Zum Vergleich - mein 2013er Fiat 500 Abarth(135 PS) kriegt die Leistung nicht auf die Straße(keinerlei Tuning), wenn es mal etwas feucht wird auf der Straße ist das Ding meiner Meinung nach gefährlich. Die Physik ist auch bei einem Mini Cooper dieselbe, was macht man mit 306 PS in so einer Kiste??

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scionescio
4
8
Lesenswert?

Wo ist der Sinn und wer braucht so etwas (265km/h und ein bisschen Seitenwind nach der Autobahnbrücke stelle ich mir in dem Kisterl spannend vor!)

Nette Technikspielerei - aber wer einen Sportwagen haben will, wird sich vermutlich auch einen richtigen Sportwagen kaufen!

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