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Showcar in TokioLexus stromert mit Radnabenmotoren in die Zukunft

Mit einem futuristischen Flügeltürer zeigt Lexus, wohin die vollelektrische Reise der Marke geht.

Lexus liefert einen elektrischen Flügeltürer als Technikträger © LEXUS
 

Grundsätzliches zuerst: Bereits im November 2019 wird Lexus sein erstes batterieelektrisches Fahrzeug präsentieren. Und nein, es wird wohl nicht so spannend sein, wie das Showcar, von dem die Japaner in Tokio das Tuch gezogen haben. Das ist aber auch gar nicht leicht – denn der LF-30 Electrified ist bereits ein technologischer Leuchtturm für künftige Generationen von Elektroautos.

Der knapp fünf Meter lange Flügeltürer wird von Radnabenmotoren angetrieben und kann als Stromer endgültig auf eine konventionelle Motorhaube verzichten. Sie erwirtschaften eine Leistung von 400 kW und werden völlig unabhängig voneinander angesteuert – je nach Situation sind Front-, Heck- oder Allradantrieb angesagt. Die 110-kWh-Batterie sitzt tief im Fahrzeugboden und soll für eine Reichweite von 500 Kilometern gut sein. Damit stürmt der 2,4-Tonner in 3,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das Laden soll kabellos passieren.

Showcar in Tokio: Lexus LF-30 Electrified Concept

Grundsätzliches zuerst: Bereits im November 2019 wird Lexus sein erstes batterieelektrisches Fahrzeug präsentieren. Und nein, es wird wohl nicht so spannend sein, wie das Showcar, von dem die Japaner in Tokio das Tuch gezogen haben. Das ist aber auch gar nicht leicht – denn der LF-30 Electrified ist bereits ein technologischer Leuchtturm für künftige Generationen von Elektroautos.

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Der knapp fünf Meter lange Flügeltürer wird von Radnabenmotoren angetrieben und kann als Stromer endgültig auf eine konventionelle Motorhaube verzichten. Sie erwirtschaften eine Leistung von 400 kW und werden völlig unabhängig voneinander angesteuert – je nach Situation sind Front-, Heck- oder Allradantrieb angesagt.

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Die 110-kWh-Batterie sitzt tief im Fahrzeugboden und soll für eine Reichweite von 500 Kilometern gut sein. Damit stürmt der 2,4-Tonner in 3,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Das Laden soll kabellos passieren.

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Damit aber nicht genug, fährt der Technikträger mit einem Steer-by-Wire-System vor: Der Wegfall der mechanischen Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern ermöglicht eine flexiblere Steuerung je nach Fahrsituation und ein präziseres Lenkgefühl. Und: Im autonomen Fahrmodus kann die Lenkung nach vorne und damit aus dem Weg geschoben werden.

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Die Lichtdurchlässigkeit der Seitenscheiben lässt sich beliebig einstellen, sodass die Insassen wahlweise ungehinderte Sicht auf umliegende Landschaften oder ein hohes Maß an Privatsphäre genießen.

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Im Innenraum treffen wir auf Gestensteuerung und Augmented Reality, mit der sich Fahrzeuginformationen noch besser darstellen lassen. Die Rücksitze passen sich an die Fahrgäste an, verschiedene Modi unterstützen dabei wahlweise das Liegen und Entspannen oder fördern die Aufmerksamkeit.

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Über den Rücksitzen erstreckt sich zudem ein Glasdach, das über eine Sprachsteuerung mithilfe von Augmented Reality unterschiedliche Informationen wie beispielsweise Navigationshinweise, Lieblingsvideos der Nutzer oder beispielsweise einen Sternenhimmel anzeigt.

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Die in die Kopfstützen integrierten Lautsprecher des Audiosystems sorgen nicht nur für ein Klangerlebnis, sondern verfügen auch über eine Geräuschunterdrückungsfunktion, die zu mehr Ruhe beiträgt. Jeder Passagier hat so seinen eigenen akustischen Raum.

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Künstliche Intelligenz erkennt und unterscheidet die Stimmen der Fahrzeuginsassen und passt das Ambiente den individuellen Vorlieben an, die personalisiert auf dem Fahrzeugschlüssel gespeichert sind.

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Die Farbe der Frontpartie und bestimmte Lichteffekte signalisieren, ob das Fahrzeug im normalen Modus gesteuert wird oder autonom fährt.

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Damit aber nicht genug, fährt der Technikträger mit einem Steer-by-Wire-System vor: Der Wegfall der mechanischen Verbindung zwischen Lenkrad und Rädern ermöglicht eine flexiblere Steuerung je nach Fahrsituation und ein präziseres Lenkgefühl. Und: Im autonomen Fahrmodus kann die Lenkung nach vorne und damit aus dem Weg geschoben werden.

Die Lichtdurchlässigkeit der Seitenscheiben lässt sich beliebig einstellen, sodass die Insassen wahlweise ungehinderte Sicht auf umliegende Landschaften oder ein hohes Maß an Privatsphäre genießen. Die Farbe der Frontpartie und bestimmte Lichteffekte signalisieren, ob das Fahrzeug im normalen Modus gesteuert wird oder autonom fährt.

Modellpflege: Lexus RX

Er surrte schon als Hybrid-SUV durch die Lande, da hatten viele Hersteller noch nicht einmal einen konventionellen Crossover im Programm. Jetzt lässt Lexus dem RX der nunmehr vierten Generation ein Update angedeihen.

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Scheinwerfer, Front- und Heckschürzen haben sich die Designer beispielsweise vorgenommen, genauso wie den L-förmigen Wabeneinsatz im markentypischen Diabolo-Kühlergrill. Am Heck prangen jetzt ein neuer Unterfahrschutz mit integrierten Auspuffmündungen.

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Und die dritte Sitzreihe in der Langversion RX L bietet nun zwei verschiedene Sitzpositionen an, was bei Bedarf mehr Beinfreiheit gewährt. Im Cockpit befindet sich ein neues Touchscreen-Display, über das sich unter anderem das etwas eigenwillige Infotainmentsystem steuern lässt.

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Und da wäre noch das Fahrwerk, wo sich der Hochsitz mit neuen Stoßdämpfern am Komfort des neuen Flaggschiffs der Marke, der Limousine LS, orientiert. Der aktive Kurvenassistent reduziert die Untersteuertendenz bei Beschleunigungen ab Kurvenmitte und hat auch ein Auge auf die verbesserte Abstimmung der elektromechanischen Servolenkung.

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Einen kleinen Exkurs hat sich das neue Lichtsystem namens „Blade Scan“ verdient, das mit einem Fernlichtassistenten zusammenarbeitet: Dabei wird der Bereich vor dem Fahrzeug mittels einer LED, die auf einen rotierenden Spiegel trifft, gescannt und die einzelnen Leuchtkörper punktgenau gesteuert. Dadurch können auch Bereiche ausgeleuchtet werden, die von konventionellen Fernlichtsystemen nicht erfasst werden.

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Ohne vorherfahrende oder entgegenkommende Autos zu blenden, kann der Fahrer speziell Passanten bei Nacht deutlich früher erkennen: bereits 56 statt 32 Meter vor dem Auto.

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Und selbst bei der Vergabe anderer Assistenzsystem hat der RX aufgezeigt: Zum Beispiel tun sich Frontkamera und ein Mikrowellenradar zusammen, um auch Radfahrer bei Tageslicht sowie Fußgänger sogar bei Nacht zu erkennen und gegebenenfalls den Fahrer vor einer drohenden Kollision zu warnen.

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Der Spurführungs-Assistent hält in Kooperation mit der adaptiven Geschwindigkeitsregelung den Wagen auf Spur und die Verkehrszeichenerkennung sammelt über die Frontkamera die Informationen von Straßenschildern, gleicht sie mit den Daten des Navigationssystems ab und spiegelt sie über das Head-up-Display sowie das Multi-Informationsdisplay direkt ins Blickfeld des Fahrers.

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Im Innenraum treffen wir auf Gestensteuerung und Augmented Reality, mit der sich Fahrzeuginformationen noch besser darstellen lassen. Die Rücksitze passen sich an die Fahrgäste an, verschiedene Modi unterstützen dabei wahlweise das Liegen und Entspannen oder fördern die Aufmerksamkeit.

Über den Rücksitzen erstreckt sich zudem ein Glasdach, das über eine Sprachsteuerung mithilfe von Augmented Reality unterschiedliche Informationen wie beispielsweise Navigationshinweise, Lieblingsvideos der Nutzer oder beispielsweise einen Sternenhimmel anzeigt.

Die in die Kopfstützen integrierten Lautsprecher des Audiosystems sorgen nicht nur für ein Klangerlebnis, sondern verfügen auch über eine Geräuschunterdrückungsfunktion, die zu mehr Ruhe beiträgt. Jeder Passagier hat so seinen eigenen akustischen Raum. Künstliche Intelligenz erkennt und unterscheidet die Stimmen der Fahrzeuginsassen und passt das Ambiente den individuellen Vorlieben an, die personalisiert auf dem Fahrzeugschlüssel gespeichert sind.

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Danke für Ihr Verständnis.

paulrandig
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Hui und pfui

Radnabenmotoren sind cool. Endlich fallen unzählige mechanische Teile weg, die bisher wartungsintensitiv waren. Zudem können die Räder nun Dinge, die herkömmliche Räder nicht mehr können. Beispielsweise beliebig weit eingelenkt werden um beispielsweise seitlich zu fahren oder am Stand zu drehen.

Was mir aber aus Erfahrung mächtig stinkt ist das dumme Einspeichern der "Vorlieben" auf den Schlüsseln. Nachdem mich einmal ein Fahrersitz fast zerquetscht hatte, weil er dachte, ich sei die verhältnismäßig kleine Fahrerin, die mir den Schlüssel geborgt hatte, bin ich da sehr skeptisch. Es ist nicht angenehm, wenn man sich hinsetzt und der Sitz plötzlich nach vor und oben fährt, während das sich senkende Lenkrad die Kniescheiben zerbröseln will und der Kopf verzweifelt dem Fahrzeugdach seitlich ausweicht...
Da ist mir ein dummes System lieber als ein angeblich "intelligentes".

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scionescio
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Der Kreis schließt sich: schon das allererste Auto war mit Radnabenmotor unterwegs ...

... durchsetzen werden sie sich wahrscheinlich nicht, weil sie fahrdynamisch ein SuperGAU sind und die gefederten Massen natürlich so gering wie möglich sein sollen ... das geringere Gewicht ist auch der Hauptgrund für die Alu-Fegen.

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paulrandig
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scionescio

Das ist natürlich ein ziemlich gutes Argument. Allerdings lässt sich der Effekt wiederum durch moderne Aktivfederungen dämpfen, die auf das gescannte Bodenprofil reagieren und aktiv darauf reagieren.
Es gibt sogar bereits Geländewagen, deren Aktivfederung das Auto durch gezieltes "Hüpfen" aus Hindernissen befreien können, wenn der Reifengrip nicht mehr ausreicht.
Aber ich gebe zu, dass ich dem noch so tollen HiTec meistens nachvollziehbare analoge Technik vorziehe.

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scionescio
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@paulrandig: natürlich kann man mit aufwändiger Technologie negative Effekte kaschieren- aber die Physik lässt sich nicht austricksen ...

... Aktivfederungen arbeiten mit geringeren zu bewegenden Massen natürlich noch schneller und besser, weil halt auch die besten Aktuatoren das Trägheitsmoment überwinden müssen.
Das sportlichste Auto ist immer noch das leichteste Auto mit dem besten PS/kg Faktor - wer’s nicht glaubt nimmt eine volle und eine leere Plastikflasche in die Hand und kippt sie hin und her ... überraschenderweise geht das mit der leeren Flasche viel leichter und schneller;-)
Das ist mit ein Grund, warum die überschweren eAutos mit hunderten Kilos Akku an Bord trotz hunderten kurzzeitigen Pseudo-PS (weil nur kurzzeitige Spiztenleistung und nicht Dauerleistung) geübten Fahrern keinen Spaß machen - ein guter alter Lotus Elise ist da um Welten besser!

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