"Il Trittico" an der Staatsoper: Ein ungleiches Trio
Jeder stirbt für sich allein. Und er steht auch für sich allein. Zumindest streckenweise in Tatjana Gürbacas Interpretation von Puccinis Triptychon "Il Trittico", das am Donnerstag den Premierenreigen an der Wiener Staatsoper einläutete. Die Hausdebütantin behandelt die drei Teile des Konglomerats unabhängig voneinander, reizt das Mosaik der Tonalitäten vollends aus und bekam am Ende eine ebenso die Extreme auslotende Publikumsreaktion zwischen Buhs und Bravos präsentiert.
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