Ausrutscher und Ehekrieg: "Anna Karenina" in der Josefstadt
Mit der Premiere einer bereits vor einem Jahr angekündigten, doch krankheitsbedingt verschobenen Produktion hat gestern, Donnerstag, im Theater in der Josefstadt die neue Saison begonnen. Doch Leo Tolstois Roman "Anna Karenina", in den 1870ern geschrieben, ist zeitlos. Das betont auch Amélie Niermeyer in ihrer Inszenierung, die sich stark an der oft gespielten Fassung von Armin Petras orientiert, eigene Akzente einbaut und sich dafür selbst viel Zeit nimmt. Über drei Stunden.
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