Johannes Krisch als "Bockerer" in der Josefstadt gefeiert
Mit zehn Monaten Verzögerung hat Johannes Krisch endlich zeigen können, wie er den Fleischhauer Karl Bockerer anlegt: deutlich kantiger, verbitterter, kämpferischer, schlicht weniger gemütlich-verbindlich als die Darstellung von Karl Merkatz, die sich auf ewig in das nationale Gedächtnis Österreichs eingebrannt hat. Am Ende der coronabedingt verschobenen Premiere der Inszenierung von Stephan Müller gab es im Theater in der Josefstadt am Samstag Standing Ovations für Krisch.
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