Ein burgenländischer Winzer, der Wein mit Glycerin aufgebessert haben soll, ist am Dienstag am Landesgericht Eisenstadt schuldig gesprochen worden. Zwischen 2016 und 2019 wurden laut Staatsanwalt insgesamt 284 Kunden um über 170.000 Euro geschädigt. Der 37-Jährige bekannte sich schuldig. Angeklagt war auch ein pensionierter Weinbauer, der ihm dazu geraten haben soll, dies aber von sich wies. Im Prozess kam man immer wieder auf den Weinskandal der 80er-Jahre zu sprechen.