Kennedys "Drei Schwestern" als Zeitschleife im Volkstheater
Es ist die Simulation einer Simulation einer Simulation, die Susanne Kennedy im Volkstheater unter dem Titel "Drei Schwestern" auf die Bühne bringt. Tschechows 120 Jahre alte Figuren dienen ihr lediglich als Motiv, Nietzsche als Anker und der Religionswissenschafter James Carse als Stichwortgeber. Dazwischen flirrt es unentwegt. Die bildgewaltige (vielmehr: bildgewalttätige) Inszenierung, 2019 an den Münchner Kammerspielen uraufgeführt, feierte am Mittwoch ihre Wien-Premiere.
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