38 Kilometer weiter östlich des Großen Festspielhauses in Salzburg wurde das Land zu Musik. In Steinbach am Attersee komponierte Gustav Mahler seine dritte Symphonie, eine fragende, drängende, tröstende Hymne auf die Schöpfung mit verschwenderischer musikalischer Anlage. Am Samstagvormittag wurde das mehr als 150 Aufführende erfordernde Werk von den Wiener Philharmonikern unter Andris Nelsons bei den Festspielen gegeben: Ein Befreiungsschlag aus dem Würgegriff der Krise.
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