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Ärztekammer fordert Finanzierung von Spritze als Opiatersatz
Seit 2018 ist in Europa eine monatliche Spritze zur Opiat-Substitution zugelassen, die meisten Betroffenen in Österreich müssen sich jedoch weiter täglich in Apotheken ihre Tabletten holen. Grund dafür sei die Gesundheitskasse (ÖGK), die die fünf bis sechs Mal so teure Drogenersatztherapie nicht bezahlen möchte, übte die Ärztekammer (ÖÄK) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien Kritik. Die ÖGK wies gegenüber der APA den Vorwurf zurück und verwies auf laufende Gespräche.