In der Verrenkung erstarrte Tote bevölkern die Festwochen
Im Jenseits gibt's kein Notlicht. Zumindest nicht in jenem Ewigkeitsraum, den die ungarische Choreografin Eszter Salamon in der Halle E des Museumsquartiers im Rahmen der Wiener Festwochen auslotet. Die absolute Dunkelheit paarte sich dort am Sonntagabend mit der Schemenhaftigkeit mumifizierter Körper, die in steifer Verrenkung eine düstere Party feierten. "Monument 0.6: Heterochronie" ist ein Abend zwischen Verschwinden und dem Ringen um Präsenz - in Zeitlupe.
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